Der bevollmächtigte Vertreter des Präsidenten der RF im Priwolshsker Föderationskreis Michail Babitsch: „Dimitrowgrad ist eine Stadt mit einem riesigen Potential“

Das Programm der sozialwirtschaftlichen Entwicklung der Stadt und die Projekte, die auf dem Territorium der weitergehenden sozialwirtschaftlichen Entwicklung umgesetzt werden, wurden am 20.Februar während der Beratung besprochen, die der bevollmächtigte Vertreter des Präsidenten der RF im Priwolshsker Föderationskreis Michail Babitsch durchgeführt hat.

 

„Dimitrowgrad ist eine Stadt mit einem riesigen Potential, denn die Basis, die hier gelegt wurde, ist von sehr hohem Niveau. Die Kompetenzen der Menschen sind so, dass sich diese Monostadt erfolgreich entwickeln kann. Ja, eine ganze Reihe von Betrieben, die mit der Automobilindustrie verbunden sind, haben Anfang der 2000er Jahre aus einigen objektiven Gründen einen großen Umfang von Aufträgen verloren haben. Das wurde sowohl mit der Senkung der Nachfrage nach Fahrzeugen als auch mit schweren Beziehungen zu AVTOVAZ und anderen Unternehmen verbunden. Sergej Iwanowistch und ich haben uns einige Jahre damit beschäftigt, um diese Beziehungen umzustimmen. Zum Beispiel, das Avtoaggregatwerk diversifiziert jetzt seine Produktion dafür, um einen effektiven Partner für branchenbezogene Unternehmen zu werden. Eine große Arbeit zur effektiven Benutzung von bereits vorhandenen Investitionsinstrumenten wird vom Gouverneur und der Regierung des Gebietes Uljanowsk jetzt geführt. Dimitrowgrad hat den Status des Territoriums einer weitergehenden sozialwirtschaftlichen Entwicklung erhalten, zurzeit wird die Arbeit mit den potentiellen Residenten geführt. Noch ein sehr wichtiges Moment ist Sozialbereich. In die Monostadt kommen junge Spezialisten mit hohem Niveau der Kompetenzen und sehr hohen Anforderungen an das Leben. Es ist wichtig, dass der Sozialbereich diesen Anforderungen entsprechen konnte: moderne Kindergarten, Schulen, Krankenhäuser, Sportzentren. Es ist notwendig, dass die Aufgaben zur wirtschaftlichen Entwicklung und zur Schaffung der Sozialbasis synchronisiert werden konnten“, sagte Michail Babitsch.

Der Gouverneur Sergej Morosow und der Vorsitzende der regionalen Regierung Alexander Smekalin haben dem bevollmächtigten Vertreter des Präsidenten der RF im Priwolshsker Föderationskreis vorläufige Ergebnisse der Entwicklung der Stadt und Pläne der weiteren Arbeit vorgestellt. Der Leiter der Region hat Michail Babitsch seine Anerkennung für erwiesene Unterstützung geäußert.

„Ich möchte noch einmal Michail Wiktorowitsch dafür danken, dass wir heute die Möglichkeit haben, in Dimitrowgrad eine ganze Reihe von großen Projekten zu realisieren, die bereits in kürzester Zeit einen riesigen sozialwirtschaftlichen Effekt geben werden. Das ist sowohl die Formierung des innovativen Atomclusters als auch der Bau des hochtechnologischen Zentrums für medizinische Radiologie, das heute in die Abschlussetappe eintritt. Durch den Beschluss der Regierung des Landes wurde das Avtoaggregatwerk Dimitrowgrad zum Partner der staatlichen Korporation KAMAZ, dadurch haben wir eine unikale Möglichkeit, einen Industriepark zu schaffen und alle Produktionen mit Aufträgen zu versorgen. Wir erwarten, dass diese Projekte bereits sehr bald hochproduktive Plätze schaffen, den Arbeitslohn und Steuereinnahmen erhöhen, das heißt die soziale Atmosphäre in der Stadt verbessern werden. Dank der Unterstützung der föderalen Mächte ist es uns gelungen, so zu machen, dass Dimitrowgrad den Status des Territoriums einer weitergehenden Entwicklung bekommen hat, und wir haben einfach kein Recht, die Arbeit in dieser Richtung in die Länge zu ziehen“, so der Gouverneur Sergej Morosow.

Es sei erwähnt, dass Dimitrowgrad den Status der Monostadt der ersten Kategorie offiziell im Jahr 2015 erhalten hat. Danach wurden einige Schritte unternommen, die eine Grundlage für das Programm seiner sozialwirtschaftlichen Entwicklung bilden.

„Wir haben ein umfassendes Programm ausgearbeitet, das den Prioritätsstatus auf der Ebene der Region hat und bis 2030 realisiert sein wird. Seine Basisrichtungen sind industrielle und innovative Entwicklung, Formierung einer komfortablen städtischen Umwelt sowie Entwicklung der modernen Medizin, zu deren zentralen Teil das Föderale hochtechnologische Zentrum für medizinische Radiologie der Föderalen medizinisch-biologischen Agentur Russlands sein wird. Außerdem ist dieses Programm nicht nur auf die Erhöhung der Effektivität der Arbeit zur Heranziehung von Investitionen, sondern auf die Stimulierung des lokalen Business gerichtet. Wir stellen uns die Aufgabe, 5.000 neue Arbeitsplätze in Dimitrowgrad zu schaffen, darunter dank der Formierung der neuen Industrieparks. Heute befinden sich bereits 19 große Projekte in der Umsetzungsphase“, sagte der Vorsitzende der Regierung des Gebietes Uljanowsk Alexander Smekalin. 

Eine große Rolle bei der Entwicklung der Monostadt spielt der erfolgreich arbeitende innovative Atomcluster. Dazu gehören über 50 Unternehmen, 38 davon aus dem Bereich des kleinen und mittleren Unternehmertums.

Es sei erwähnt, dass Dimitrowgrad den Status des Territoriums der weitergehenden sozialwirtschaftlichen Entwicklung im Juli 2017 bekommen hat. Zum nächsten Schritt bei der Entwicklung der Stadt wurde die Arbeit zur Erneuerung der sozialen Infrastruktur. So nimmt die seit dem Juli 2017 in der Stadt einzige staatliche Medizineinrichtung – das klinische Krankenhaus Nr.172 der Föderalen medizinisch-biologischen Agentur Russlands an der Umsetzung des Projekts „Schonende Poliklinik“ teil.

Was den Bildungsbereich angeht, so wird der neue Kindergarten im März des laufenden Jahres geöffnet werden, und im Vorjahr wurde die Realisierung des Programms zur Renovierung der arbeitenden Vorschuleinrichtungen begonnen.

Außerdem wurde der kreative Bereich „Horizont“ Anfang des Jahres geöffnet. Heutzutage gibt es hier schöpferische Werkstätten und Territorien für Kulturveranstaltungen, es wurden Institute für Entwicklung von Dimitrowgrad, multifunktionale Zentren für Business geöffnet.

Noch ein wichtiger Block der Veranstaltungen war städtebauliche Gestaltung. Der Status der Monostadt hat die Möglichkeit gegeben, föderale Finanzmittel heranzuziehen und regionale Finanzierung zu vergrößern, dadurch ist es gelungen, die Stadt zu verschönern: das öffentliche Territorium im Lenin-Prospekt zu verändern, die Radroute zu organisieren und Erholungszonen im „Fisch-Park“ zu gestalten.

05.03.18