Der neue Bus aus der Uljanowsker Produktion hat seine Prüfungsfahrt auf den Straßen der Stadt begonnen

Es sei erwähnt, dass der Gouverneur des Gebietes Uljanowsk Sergej Morosow und die Leiter der Unternehmen Isuzu Rus und SIMAZ im Juli 2017 während der Ausstellung „INNOPROM“ in Jekaterinburg die dreiseitige Absichtserklärung über die Produktion von Autobussen unterschrieben haben. Die Inbetriebnahme der neuen Produktion hat Anfang 2018 stattgefunden.

 

Das Testfahrzeug, das auf 42 Passagiere ausgelegt ist, fährt auf der Route Nr.43 (pr.Neftjanikow –  ul. Uljana Gromowa). „Der Bus ist sehr weich, leichtsteuerbar, manövrierbar. Er hat einen kleinen Benzinverbrauch auf der Straße – 18 Liter Brennstoff je 100 km in der Stadt. Er gefällt den Passagieren, viele steigen ein und sagen sofort, wie hell und geräumig er ist“, betont der Fahrer Iwan Kurmej.

Laut den Informationen der Spezialisten des Betriebs wurde der Bus auf der Aggregatbasis des japanischen Produzenten von den Lastkraftwagen Isuzu montiert, die auch in Uljanowsk hergestellt werden. Das Fahrzeug hat hohe technische Ressourcen, dadurch fährt das Auto ohne Grundreparatur bis zu einer Million Kilometer. Für die Passagiere gibt es einen geräumigen Innenraum mit hohen Decken und weichen Plätzen. Das Basismodell schließt auch USB-Ladeeinrichtungen für Mobilgeräte und die Möglichkeit der Installierung einer Klimaanlage ein.

„Wir zeigen die Busse den Beförderern in verschiedenen Städten, führen Probefahrt durch, sammeln Voranmeldungen. Die Prüfungsfahrt wird in vielen russischen Städten durchgeführt, darunter in Jekaterinburg, Tscheljabinsk, Sotschi, Tscheboksary, Wladiwostok, Moskau, Samara. Erste 7 Busse werden schon in Wladiwostok benutzt. Wir erhalten auch Anträge auf die Busse nach dem Programm „Barrierefreiheit“, wo der Bus eine Niederflurkonstruktion für Menschen mit eingeschränkter Mobilität hat“, erklärte der Stellvertreter des Direktors für Marketing und Vertrieb des Unternehmens SIMAZ Pawel Wiklein.

Es ist zu betonen, dass der größte Teil des Zubehörs im Gebiet Uljanowsk hergestellt wird. „Für uns ist es besonders wichtig, denn der Bus hat das Label „Made in Ulyanovsk“ und die Fabrik selbst ist für uns der Steuerzahler. Unsere Aufgabe ist es, diese Produktion zu unterstützen. Heutzutage bereiten wir zusammen mit dem regionalen Fonds für Entwicklung und Finanzierung des Unternehmertums, dem Unternehmen und den Leasinggesellschaften das Programm vor, das die Möglichkeit gibt, Darlehen bis zu drei Mio. Rubel für drei Jahre zu 3% zu gewähren. Derzeit sind das sehr gute Bedingungen. Wir treffen uns mit den Beförderern, besprechen, was für sie nötig ist, welche Maßnahmen der regionalen und vielleicht der föderalen Unterstützung man vorbereiten muss, damit der Bus den Markt im Gebiet Uljanowsk schnell einnehmen konnte“, so der erste Stellvertreter des Vorsitzenden der regionalen Regierung Andrej Tjurin.

 

Information:

Der erste Prototyp des Busses SIMAZ wurde im Oktober zusammengebaut, parallel wurde die Arbeit in Bezug auf die Testversuche und Zertifizierung begonnen. In diesem Jahr wird geplant, zirka 250 Autobusse zu produzieren. Als erste werden städtische Busse von drei Modifikationen in Produktion genommen werden. Die geräumigste davon ist auf 53 Passagiere ausgelegt (14 Sitzplätze), die zweite auf 46 Passagiere (19 Sitzplätze), die dritte auf 42 Passagiere und hat maximale Zahl der Sitzplätze – 21. Alle drei Busmodifikationen sind unter Berücksichtigung der Wünsche der Beförderer formiert, für die wichtig ist, auf der Route die Busse mit unterschiedlicher Aufnahmefähigkeit zu haben. Dies ermöglicht die Kostenoptimierung und erhöht den Gewinn der Transportunternehmen.

 

 

20.08.18