Führende Experten haben die Erfahrung des Gebietes Uljanowsk bei der Entwicklung von Monostädten und der städtischen Umgebung eingeschätzt

Am 21.September erzählte Sergej Morosow über einige thematische Initiativen im Laufe der Plenarsitzung des 8. Internationalen Kulturforums.

 

An der Arbeit der Session nahmen der Stellvertreter des Generaldirektors, Leiter des Departements für Programme der Entwicklung des „Fonds von Monostädten“ Jewgeni Podschiwalow, der Berater zu Fragen der kreativen Richtungen der Wirtschaft Robert Eisold, der Co-Stifter des Zentrums für städtische Architektur und Design der Stadt Eindhoven Cees Donkers, der Direktor des Fonds „Uljanowsk ist eine Kulturmetropole“ Tatjana Iwschina teil.

„In den letzten Jahren hat das Gebiet Uljanowsk den ersten Durchbruch bei der sozialwirtschaftlichen Entwicklung getan. Wir haben eine der im Land besten Investitionspolitik formiert, haben Dutzende neue große Unternehmen herangezogen, eine sichere Steigerung des Industrieproduktionsindexes und der Baubranche erreicht. Bei der gesamten stabilen Entwicklung sind branchenbezogene Monoterritorien zurückgeblieben. Es ist ihnen schwer, die Abhängigkeit von einer Branche oder von einem Betrieb zu überwinden, deshalb haben wir den Beschluss gefasst, die Wirtschaft umzubauen, neue Investitionsprojekte heranzuziehen, die Steigerung der Unternehmeraktivität in solchen Städten und Siedlungen zu stimulieren. Uns ist die Synthese von zwei Themen interessant geworden: die Entwicklung von Monostädten, schöpferischen Bereichen und Industrien. In unserer Region wurden vier Städte und Siedlungen, Insa, Nowouljanowsk, Silikatny und Dimitrowgrad, in das Verzeichnis der „branchenbezogenen Monoterritorien der RF“ aufgenommen. Es sind kreative Bereiche „Quartal“ und „Horizont“ erschienen, wir haben unseren eigenen Maßnahmenkomplex zur Unterstützung der Territorien ausgearbeitet, die in das föderale Verzeichnis nicht eingeschlossen wurden“, so der Leiter der Region Sergej Morosow.

Es wurde schon gesagt, dass die Renovierung der Zentralstraßen und der anliegenden Fußgängerzonen im Vorjahr in den regionalen Monostädten durchgeführt wurde, es wurde die Erneuerung der Gesundheitseinrichtungen begonnen. Es wird die Arbeit zur Ausgestaltung von öffentlichen Territorien und Höfen fortgesetzt. Die Wahl der Objekte der Ausgestaltung wird unter der Teilnahme der Bevölkerung geführt.

Im Laufe der Veranstaltung zogen die Experten den Einfluss der kreativen Industrien auf das soziale Befinden von Monoterritorien und auf die wirtschaftliche Entwicklung von Städten in Betracht. Als Beispiele werden Erfahrungen der russischen Regionen und der europäischen Städte angeführt, die keine Metropolen sind und die bei ihrer Entwicklung der kreativen Industrie höchste Priorität eingeräumt hatten.

„Es ist sehr gut, dass Sie an das Thema der Entwicklung von schöpferischen Industrien denken. Der größte Wert solcher Veranstaltungen, wie z.B. heute, ist die Möglichkeit zu zeigen, dass alle besprochenen Methoden und Instrumente wirklich arbeiten. Ich achte und schätze Ihre Stadt dafür, dass man hier sehen kann, welche Zahl der Jugend bei diesen Prozessen bereits engagiert wird. Die Arbeit mit dieser Generation ist wirklich eine dankbare Sache, die unbedingt ein positives Resultat geben wird“, betonte Cees Donkers.

Es ist zu betonen, dass das Gebiet Uljanowsk bereit ist, einige Richtungen zusammen mit den Partnern zu realisieren. So wurde vorgeschlagen, für den „Fonds der Monostädte“ mithilfe des Fonds „Uljanowsk ist eine Kulturmetropole“und der Stützuniversität UlSU das Programm zur Schaffung und Entwicklung von kreativen Bereichen auf den Monoterritorien Russlands auszuarbeiten. Es wurde auch die Initiative im Rahmen des Projekts des Fonds „Akademie der Entwicklung von Monostädten“ bekannt gegeben – im Jahr 2019 das thematische „Ausbildungsmodul“ in Dimitrowgrad durchzuführen. 

„In Ihrer Region gibt es positive Beispiele: „Quartal“ in Uljanowsk, „Horizont“ in Dimitrowgrad, zu deren Erscheinung die Regierung des Gebietes und der Gouverneur Sergej Morosow beigetragen haben. Solche Initiativen können von uns unterstützt werden. Der Fonds wird die Vorschläge begutachten, die der regionale Leiter eingebracht hat. Man kann mit Sicherheit sagen, dass die Frage der Entwicklung der kreativen Wirtschaft und Bereiche in den Prozess des Erfahrungsaustausches zwischen den Monostädten integriert werden muss, damit sich ihre Leiter, vom Nordwesten bis hin zum Fernen Osten, mit den existierenden erfolgreichen Praktiken beschäftigen konnten“, erzählte der Stellvertreter des Generaldirektors, Leiter des Departements für Programme der Entwicklung des „Fonds der Monostädte“ Jewgeni Podschiwalow.

 

 

02.10.18