Im Gebiet Uljanowsk wird das tschechische technologische Konstruktionszentrum eröffnet werden

Ein entsprechendes Abkommen über das Zusammenwirken bei der Realisierung des Investitionsprojekts zur Schaffung des technologischen Konstruktionszentrums wurde am 17. Oktober geschlossen. Ihre Unterschriften unter das Dokument haben der Leiter der Region und der Generaldirektor des Unternehmens Hermle Uljanowsk Sergej Iwanow gesetzt.

 

„Gestern haben wir die Sitzung des Beirats zu Fragen der ausländischen Investitionen durchgeführt, und bereits heute sind erste Resultate erschienen: Es wurde das Abkommen unterzeichnet, das zur Entwicklung der Technologien des Werkzeugmaschinenbaus im Gebiet Uljanowsk den Beitrag leistet. Unsere Region ist Vorreiter im Werkzeugmaschinenbau und ist ein Maschinenbau- und Fahrzeugzentrum des Landes, eine Region, wo die Produktion der Ausrüstung entwickelt ist. Diese Produktion kann ohne Werkzeugmaschinen nicht arbeiten. Das heutige Abkommen zeugt davon, dass das deutsche Unternehmen Hermle an unser Investitionsklima glaubt und bereit ist, mit uns zusammenzuarbeiten“, so Sergej Morosow.

Trotz der Politik von Sanktionen setzt das Gebiet Uljanowsk eine aktive Zusammenarbeit mit den ausländischen Investoren fort. In diesem Jahr hat die Korporation der Entwicklung der Region die vor einigen Jahren begonnenen Verhandlungen mit dem deutschen Unternehmen Hermle über die Realisierung des Projekts in der Region wiederaufgenommen. Im Zusammenhang mit dem Verbot auf den Transfer von Technologien aus Deutschland wird das Unternehmen das Projekt für Schaffung des Zentrums verwirklichen, indem es die Pläne über die Produktion von Werkzeugmaschinen nicht lässt.

Die Projektkosten liegen bei 300 Mio. Rubel. Das Zentrum wird sich in der Sonderwirtschaftszone des Hafen-Typs „Uljanowsk“ befinden.

„Wir pachten rund 1000 Quadratmeter im Gebäude des Industrieparks der Hafen-Zone, wo das technologische Konstruktionszentrum, die Abteilung für Grundreparatur von Werkzeugmaschinen „Hermle“, die Demonstrationshalle arbeiten werden. Es wird dort auch der Lager mit den Zubehörteilen untergebracht werden. Wir werden uns mit der Ausarbeitung von Technologien für Betriebe, Unternehmen beschäftigen, die die Werkzeugmaschinen Hermle benutzen, und nicht nur für sie. In der Zukunft wird die Produktion von Werkzeugmaschinen geplant, auf diese Aufgabe verzichten wir nicht, wir arbeiten im Voraus die Frage der Lokalisierung durch. Da das Hauptproblem der Transfer von Technologien ist, machen wir zirka 70% der Zubehörteile in Deutschland in der Fabrik, aber wir warten sowieso auf den Erlaubnis zum Transfer von Technologien“, erzählte der Generaldirektor des Unternehmens Hermle Uljanowsk Sergej Iwanow.

Der Leiter der Korporation der Entwicklung des Gebiets Uljanowsk Sergej Wassin betonte, zurzeit ständen noch fünf Unternehmen in Verhandlungen nach den für die Region aussichtsreichen Bereichen Energie und Maschinenbau. „Über die Verabredungen mit drei von denen werden wir bis Jahresende ankündigen, mit zwei anderen im nächsten“, teilte Wassin mit.

 

 

29.10.18