Das Theater für junge Zuschauer bekam den Vorschlag von den deutschen Theatern zur Schaffung von gemeinsamen Projekten

Die Gastspiele in Deutschland gab das NEBOLSHOY-THEATER (TUZ) vom 8. bis zum 18 Oktober 2018.

 

Die Reise war ein Teil der Realisierung des Projekts „Charms. Kandinski. Russische Wurzeln – deutsche Spur“, das durch das Kulturministerium der Russischen Föderation im Rahmen des Programms „Kultur der kleinen Heimat“ der Partei „Einiges Russland“ und ihrer Richtung „Theater für Kinder“ unterstützt wurde. In Deutschland wurden zwei Schauspiele vorgestellt: „Plich und Pljuch und andere“ in der Aufführung des verdienten Schauspielers der RF Eduard Terechow und „TSCHECHOW. Heiratsantrag“ der Regisseurin Marina Kornewa. Die Zuschauer waren die russischsprachige Bevölkerung und Deutsche, die sich für russische Kultur interessieren und russische Sprache erlernen.

„Die Gastspiele in Deutschland waren so erfolgreich, dass sie für unsere Region die Türen nach München und Berlin im Sinne der Gastspielreisen geöffnet haben und im Sinne der gemeinsamen Projekttätigkeit das ganze Sachsen. Bereits heute gibt es vorläufige Vereinbarungen mit zwei deutschen Theatern aus Dresden und Stuttgart über den Besuch unseres Theaterfestivals im Mai 2019 und mit den Theatern aus Sachsen bereiten wir ein ganzes Projekt vor, dessen Inhalt wir zwar vorläufig geheim halten“, erzählte der Direktor des TUZ Eduard Terechow.

Die deutschen Gastspiele des Theaters Uljanowsk in München wurden mit dem Schauspiel „Heiratsantrag“ begonnen. Die Aufführung wurde zum echten Geschänk für die Anhänger der russischen Literatur. Die Zuschauer sprachen über eine wunderbare Materialisation der Idee von A.P.Tschechow seitens der Regisseurin, über die Meisterschaft von Schauspielern, über eine großartige Beherrschung der Szene.

„Ein wunderbares Schauspiel, es hat uns sehr gefallen. Wir haben uns das Schauspiel mit großer Begeisterung angesehen, es ist sehr aufregend und interessant. Das Spiel der Schauspieler ist wunderschön und ihre Emotionen, die sie dem Saal übergeben haben. Wenn es mehr solche Schauspiele gäbe! Kommen Sie noch, wir werden wieder das Theater besuchen und auf das neue Treffen warten. So etwas gibt es in Deutschland nicht so viel. Es fehlt uns an solchen russischen Schauspielen und Schauspielern!“, teilten die Zuschauerinnen Katerina Maier und Olga Keller ihre Eindrücke.

Das Schauspiel „Plich und Pljuch und andere“ sahen sich am 14. Oktober die Gäste des Russischen Hauses für Wissenschaft und Kultur in Berlin, des größten Zentrums von Rossotrudnichestvo, an. Am 17. Oktober beendete das NEBOLSHOY THATER mit dem Schauspiel „Tschechow. Hereitsantrag“ in der Stadt Dresden seine Gastspiele mit Triumph. Auch wurden die Geschäftstreffen und Verhandlungen im Rahmen der Reise durchgeführt, es wurde die schöpferische Partnerschaft geknüpft, um weitere gemeinsame Projekte zu verwirklichen.

Es sei erwähnt, dass die Gastspiele des Theaters für junge Zuschauer aus Uljanowsk auf die Aktivierung der russisch-deutschen Zusammenarbeit im Kunstbereich und auf die Förderung der russischen Kultur auf dem Weltniveau gerichtet wurden.

 

 

06.11.18