Der Minister für Wissenschaft und Hochbildung der RF Michail Kotjukow schätzte die Erfahrung des Gebietes Uljanowsk bei der Entwicklung des Systems der Hochbildung positiv ein

Am 15. Januar besprach der Gouverneur Sergej Morosow mit der föderalen Leitung die Fragen der Vorbereitung von Fachkräften, der Durchführung von Wissenschaftsforschungen zusammen mit den regionalen Unternehmen sowie die Entwicklung der Wissenschaft im Allgemeinen. Das Arbeitstreffen fand in Moskau im Rahmen des Gaidar-Forums statt.

 

„Heute befindet sich das System der Hochbildung des Gebietes Uljanowsk auf einer ständigen Suche nach den neuen Modellen und Technologien und entspricht den Prioritäten nicht nur der regionalen, sondern auch der allrussischen Entwicklung. Wir benutzen aktiv die Ressourcen der Höhen Schule. Jede aus unseren Hochschulen besetzt ihre eigene Nische, indem sie nicht nur der Produzent von wissenschaftlichen Bildungswaren- und leistungen ist, sondern auch in einem höheren Grad das Subjekt der sozialen und kulturellen Entwicklung der Region ist. Zusammen mit dem Unternehmen haben wir bereits die Ressourcenzentren gegründet, bei uns sind die Basis-Lehrstühle der Universitäten in den führenden Unternehmen des Gebietes eröffnet. Außerdem wird die Vorbereitung der Fachkräfte nach den gefragten Richtungen geführt, zum Beispiel auf dem Gebiete der alternativen Energie auf der Basis der technischen Universität. Außerdem sind wir eine der wenigen Regionen, wo es eine Stützuniversität gibt. Und in diesem Jahr hat die Region bedeutende Erfolge erreicht, was durch die Ergebnisse der unabhängigen Einschätzung seitens der Welt- und russischen Gesellschaft bestätigt wird. All dies sind unsere Hauptrichtungen der Entwicklung, wohin wir auch im Weiteren gehen werden“, sagte der Gouverneur.

Sergej Morosow lud Michail Kotjukow ein, die Region zu besuchen, um sich mit den Errungenschaften im Bereich der Wind- und Sonnenenergie sowie im Bereich der Entwicklung der Partnerbeziehungen zwischen den Hochschulen und Unternehmen bekannt zu machen. Der Minister einigte sich auf den Vorschlag des Gouverneurs und betonte, dass über die Erfolge der Region im System der Hochbildung weiß.

Es sei erwähnt, dass es fünf selbstständige Hochschulen und sechs Filialen im Gebiet Uljanowsk gibt, an denen mehr als 35.000 Menschen ausgebildet werden. Zurzeit realisieren die regionalen Hochschuleinrichtungen einige Projekte zur Vorbereitung von den gefragten Spezialisten. Die Ministerin für Bildung und Wissenschaft Natalja Semjonowa erklärte, eines solcher Programme sei Einführung und Verbreitung des an dem Praktikum orientierten Bildungssystems. So hätten die Hochschulen Uljanowsk zusammen mit den Organisationen und Unternehmen der Region mehr als 70 Basis-Lehrstühle in verschiedenen Richtungen geschaffen, darunter technische, landwirtschaftliche, medizinische, pädagogische, sozialwirtschaftliche, juristische, Antikorruptions- und andere Lehrstühle.

„Zum Beispiel wurde bereits der 20. Basis-Lehrstuhl an der staatlichen Universität Uljanowsk im Jahr 2018 eröffnet. Heute arbeitet die Universität nach dieser Richtung mit solchen Organisationen wie Wissenschafts- und Forschungsinstitut für Atomreaktoren, Aviastar-SP, NPO Mars, Betrieb Iskra und anderen. Als positives Beispiel des zweiseitigen Zusammenwirkens kann man die Schaffung des Basis-Lehrstuhls „Technologien der Windenergie“ im Nanozentrum ULNANOTECH Uljanowsk nennen. Das entsprechende Abkommen über die Zusammenarbeit wurde mit dem Lehrstuhl der UlGTU „Windenergiesysteme- und komplexe“ unterzeichnet“, kommentierte Natalja Semjonowa.

Auch wird eine große Aufmerksamkeit den Fragen der Entwicklung der Wissenschaft im Gebiet Uljanowsk gewidmet. So wurden zirka 100 Millionen Rubel im Rahmen des Wettbewerbs, der zusammen mit dem Russischen Fonds für grundlegende Wissenschaft (RFBR) durchgeführt wurde, im Vorjahr für die Unterstützung von 85 regionalen Wissenschaftsprojekten gerichtet. Außerdem werden Sonderstipendien, Prämien und Preisgelder für junge Wissenschaftler ab dem Jahr 2019 zusätzlich bereitgestellt werden. All dies wird die Möglichkeit geben, die im neuen Maierlass des Präsidenten gestellten Aufgaben zur Formierung eines einigen Systems für Vorbereitung und beruflichen Aufstieg von wissenschaftlichen und wissenschaftlich-pädagogischen Fachkräften zu lösen.

„Im März 2018 wurde die Vertretung der Russischen Akademie für Wissenschaften (RAW) im Gebiet Uljanowsk eröffnet. Dadurch bekam die Region eine qualitative Expertenbetreuung von strategisch wichtigen Projekten. Als Ergebnis der Zusammenarbeit mit der RAW ist bei uns die Möglichkeit erschienen, verschiedene Grundlagenforschungen durchzuführen, wichtige sowohl für das Gebiet als auch für Russland im Ganzen. Die Filiale der wichtigsten Wissenschaftsstruktur des Landes vereinigt die Bemühungen der Hochschulen und entwickelt solche Richtungen wie Informationstechnologien, Transport, Energie, Biotechnologien, Maschinenbau, Nuklearmedizin und andere Schlüsselthemen. Heute ist die Vertretung für die Koordination der Tätigkeit der regionalen Wissenschaftsorganisationen verantwortlich und sichert die Erhaltung von Expertengutachten der RAW über die strategischen Unterlagen. Eine der Schlüsselaufgaben der Struktur ist Teilnahme des Gebietes Uljanowsk am nationalen Projekt "Wissenschaft"“, erklärte die erste Stellvertreterin des Vorsitzenden die regionalen Regierung Jekaterina Uba.

 

 

28.01.19