Bis 2030 wird im Gebiet Uljanowsk geplant, 30% der Energie aus den erneuerbaren Energiequellen zu erhalten

Davon hat der Gouverneur Sergej Morosow am 27. Februar während der Plenarsitzung des 2. internationalen Weltforums „Windenergie - 2019“ in Moskau mitgeteilt. Die Veranstaltung hat im Rahmen des „TechnoDen“ stattgefunden.

 

Die Teilnehmer der Sitzung zum Thema „Investitionen in die Windenergie Russlands: Pläne der Regierung, Initiatoren und Investoren“ haben die ersten Ergebnisse des Programms zur Entwicklung der Windenergie und seine Aussichten besprochen.

„Das Ziel, das wir uns gesetzt haben – unsere Region zu einem Basisterritorium für die Entwicklung der Windenergie in den Maßstäben des ganzen Landes zu machen – wurde erreicht. In den nächsten fünf Jahren werden wir nicht weniger als 7 Windparks mit einer Gesamtleistung von 250 MW im Gebiet bauen. Die vorhandenen Plätze haben ein gutes Windpotential und dies gibt uns die Möglichkeit, die Windparks mit einer Gesamtleistung von nicht weniger als 1 GW zu bauen bzw. eine höchst ambitiöse Aufgabe zu lösen, bis 2030 30% der Energie aus den erneuerbaren Energiequellen zu erhalten. Solch ein Ziel kann man erreichen“, so Sergej Morosow.

Auch betonte der Gouverneur, dass, um die neue Branche mit den Stoffen und dem Zubehör zu versorgen, die Schaffung der Bedingungen für die Erhöhung des Niveaus der Lokalisierung, die Inbetriebnahme und Unterstützung von Projekten in der Bearbeitungsindustrie fortgesetzt sein wird.

Es sei erwähnt, dass das zentrale Projekt zur Lokalisierung der Windenergie in der Region die Fabrik zur Herstellung von Verbundwerkstoff-Flügeln des Unternehmens Vestas wurde. Das ist das erste solche Unternehmen in Russland. Die Projektkapazitäten der Fabrik in Uljanowsk liegen bei 330 Flügeln jährlich. In der Fabrik werden die Technologien der Vakuuminfusion angewandt, um die Glasfaserkunststoff-Flügel mit einer Länge von mehr als 60 Metern herzustellen.

„Wir erwarten, dass die Lokalisierung in der Windenergie nach 2024 90% betragen wird. Wir müssen uns auf eine einfache Genaration von den alternativen Energiearten nicht beschränken. Deshalb haben wir zusammen mit unseren Partnern auf die Idee gekommen, den in Russland ersten Windenergiecluster zu gründen, den wir als einen der führenden in den Maßstäben des ganzen Osteuropa betrachten. Für die neue Branche ist eine starke Wissenschafts-, Forschungs-, Bildungs und Kaderbasis erforderlich. Ein anderes wichtiges Instrument ist die neue Sonderwirtschaftszone des Industrie- und Produktionstyps unter dem Namen „Technologischer Tal“, mit dessen Bau wir begonnen haben. Er gibt unikale Möglichkeiten, die Forschungen im Bereich der alternativen Energie durchzuführen und neue Projekte, Technologien unter der Unterstützung der staatlichen Korporation ROSNANO, der Region und der Venturefonds auszuarbeiten. Wir sehen hier eine Perspektive nicht nur bei der Windgenerierung. Die Sonnenenergie, kleine Hydroenergie, Produktion von Energie aus festen Haushalts- und Industrieabfällen, Markt von Energiespeichern und Wasserstoffenergie stellen auch ein großes Interesse vor“, sagte der regionale Leiter.

Auch hat der Gouverneur des Gebietes Uljanowsk über die Wichtigkeit der Verlängerung des Programms zur Unterstützung der grünen Generierung gesprochen.

Zum Schluss hat der regionale Leiter die russischen und ausländischen Partner zum Internationalen Forum für erneuerbare Energie ARWE eingeladen, das in Uljanowsk vom 22. bis zum 24. Mai stattfindet.

 

 

12.03.19