Im Gebiet Uljanowsk beginnt die Realisation des föderalen Projekts „Kluge Stadt“

Das entsprechende Abkommen wurde am 14. März während des Weltforums „Kluge Stadt. Gebrauchsanweisung“ in Kaluga unterzeichnet.

 

Die Städte-Piloten treten als experimentelle Zentren zur Testung von führenden Digital- und Ingenieurlösungen, von organisatorisch-methodischen Herangehen und Rechtsmodellen auf, die für die Digital-Umgestaltung im Bereich der städtischen Wirtschaft verwendet werden.

„Das Programm zur Formierung von klugen Städten wird im Rahmen des nationalen Projekts „Wohnungen und städtische Umwelt“ und des nationalen Programms „Digitalwirtschaft“ realisiert. Heute steht eine wichtige Aufgabe den Regionen bevor – die Konkurrenzfähigkeiten ihrer Städte zu erhöhen, ein effektives System zur Verwaltung von städtischer Wirtschaft zu formieren und komfortable Bedingungen für das Leben der Bevölkerung zu schaffen. Die Einwohner stellen neue höhere Forderungen an den Lebensbereich und wir sollen diese Anfrage beantworten, wenn wir das menschliche Potential der Region bewahren und vermehren wollen“, so der Gouverneur des Gebietes Uljanowsk Sergej Morosow.

Das Dokument wurde vom Minister für Bauwesen und Wohnungs- und Kommunalwirtschaft der Russischen Föderation Andrej Tschibis, der Stellvertreterin des Vorsitzenden der Regierung des Gebietes Uljanowsk Swetlana Kolessowa und dem Stellvertreter des Stadtoberhauptes von Uljanowsk Wladislaw Igonin unterzeichnet. „Die Roadmap“ von Uljanowsk zur Realisierung von den Veranstaltungen, die auf den Einsatz von intellektuellen Digitaltechnologien gerichtet sind, wurde als eine der besten anerkannt.

Insgesamt wurden die Anträge von 41 Städten aus 27 Regionen für die Teilnahme am föderalen Projekt an das Ministerium für Bauwesen eingereicht.

„Die kluge Stadt bedeutet vor allem die Schaffung von den Bedingungen für ein komfortables Leben der Menschen. Wann es an der Haltestelle des öffentlichen Verkehrs eine Anzeigetafel gibt, die die Zeit der Ankunft des Busses zeigt, wann man die Kommunaldienstleistungen unterwegs bezahlen und einen Termin beim Arzt auf dem Wege zur Arbeit per Handy vereinbaren kann. Im Rahmen des Projekts zur Formierung der städtischen Umwelt führen wir einen aktiven Dialog mit den Einwohnern über die Teilnahme am Prozess der Annahme von Verwaltungsentscheidungen, die das Leben der Stadt betreffen. Für uns ist es sehr wichtig, diesen Dialog systemumfassend und maximal komfortabel für die Menschen zu machen. Wir werden das elektronische Service für die Eingaben der Bürger zu Fragen der städtebaulichen Gestaltung in Analogie zum Projekt „Aktiver Bürger“ und „Dobrodel“ starten, die sich in anderen Regionen bereits gut bewährt haben. Es wird auch eine elektronische Plattform für die Stimmabgabe zu Fragen der städtischen Gestaltung geschaffen werden“, erzählte Swetlana Kolessowa.

Während des Forums wurde der Start zur praktischen Umsetzung des Projekts gegeben. Die Teilnehmer haben die Fragen der Finanzierung, internationale und vaterländische Technologien und erfolgreiche Entscheidungen, Systeme zur Bewertung der Effektivität der städtischen Entwicklung, praktische Erfahrungn der russischen Städte und anderer Länder besprochen. Es wurde auch die Konzeption vorgestellt, die durch das Nationale Zentrum der Kompetenzen „Kluge Stadt“ und das Zentrum für strategische Entwicklungsarbeiten unter der Unterstützung des Ministeriums für Bauwesen Russlands ausgearbeitet wurde. Das Dokument berücksichtigt die Weltstandards und Kennziffern, bzw. schließt die Mechanismen zur Leistung der Unterstützung für regionale Projekte ein.

 

 

26.03.19