Sergej Morosow hat das wirtschaftliche Potential des Gebietes Uljanowsk in Deutschland vorgestellt

Der Gouverneur hat die Präsentation „Aussichten der Industriezusammenarbeit Deutschlands und Russlands“ während des Investitionsforums gehalten. Die Veranstaltung hat in München am 28. März stattgefunden.

 

„Heutzutage gehört Deutschland zu den Top-3-Vorreitern der ausländischen Staaten nach dem Umfang der gesparten direkten ausländischen Investitionen in die Wirtschaft des Gebietes Uljanowsk. Die deutschen Unternehmen haben schon seit langem die Konkurrenzvorteile des Investitionsklimas der Region eingeschätzt. Von den Investoren wurden zehn große Projekte realisiert. Der Gesamtumfang der deutschen Investitionen in die Schaffung von den Industriebetrieben hat rund 300 Mio. Euro betragen. Es wurden zirka 2.000 hochqualifizierte Arbeitsplätze geschaffen. Das sind unikale moderne hochtechnologische Unternehmen, einige davon gibt es weder in Russland noch in Osteuropa. Wir sind daran interessiert, damit sich der Kreis solcher Unternehmen erweitern konnte, und schaffen alle notwendigen Bedingungen dafür“, betonte Sergej Morosow.

Es sei erwähnt, dass der Außenhandelsumsatz des Gebietes Uljanowsk mit der Bundesrepublik Deutschland im Jahr 2018 79,6 Mio. USD betragen hat. Deutschland kommt in den Top-5 der Länder-Vorreiter nach dem Handelsumsatz mit der Region. Ihre Investitionsprojekte haben die Unternehmen DMGMori (Werkzeugmaschinenfabrik), drei Dialysezentren des Unternehmens Fresenius, die Fabriken Schaeffler, HenkelBauTechnik, Quarzwerke, Jokey Plastik, der Handelskomplex МеtroCash&Carry erfolgreich verwirklicht.

Im Laufe des Forums hat der Gouverneur die Treffen mit dem Generalkonsul der RF in München Sergej Gansha, dem Handelsvertreter Russlands in Deutschland Andrej Sobolew, dem Vorstandsvorsitzenden der Russisch-Deutschen Außenhandelskammer Matthias Schepp und dem Vertreter des Bundeslandes Bayern in Russland Fjodor Chorochordin durchgeführt. Während der Verhandlungen wurden die Fragen der Erweiterung der Zusammenarbeit des Gebietes Uljanowsk mit Bayern, die Maßnahmen der staatlichen Unterstützung für die Investoren und die Pläne der Entwicklung der regionalen Industrieinfrastruktur besprochen.

„Die deutsche Wirtschaft hat sich in der Zeit der tiefen politischen Veränderungen als stabiles und zuverlässigstes Element gezeigt, das Russland und Deutschland verbindet. Es gibt kein anderes Land weltweit, aus dem die Investitionen in solchem Umfang wie aus Deutschland kämen. Wir arbeiten eng mit den russischen Regionen, unter den aktivsten im Sinne der Investitionen sind die Gebiete Swerdlowsk und Uljanowsk“, betonte der Vorstandsvorsitzende der Russisch-Deutschen Außenhandelskammer Matthias Schepp.

Im Rahmen des Forums hat die Diskussion zum Thema „Russischer Automobilsektor: die Möglichkeiten für die deutschen Investoren“ stattgefunden. Während der Diskussion hat der Generaldirektor der Korporation der Entwicklung des Gebietes Uljanowsk Sergej Wassin über den Automobilcluster und über die Bedingungen erzählt, die die regionale Regierung für die Investoren anbietet.

„Für die deutschen Automobilkonzerne gilt der russische Markt schon seit langem als einer der aussichtsreichen. Das Gebiet Uljanowsk verfügt über ein breites Spektrum von Investitionsplätzen, darunter wurde hier die Sonderwirtschaftszone des Hafen-Typs gebildet, die ein ausschließliches Potential beherrscht, um alle Arten des Industrieexportes zu entwickeln. Die regionale Regierung bietet für die deutschen Unternehmen alle notwendigen Bedingungen an, um die Produktion erfolgreich zu lokalisieren und Exportlieferungen der Produktion weltweit zu organisieren. Bei uns wird ein breites Spektrum von Transportmitteln produziert, einschließlich der Geländefahrzeuge, der Lastkraftwagen mit verschiedener Lademasse, Busse. Neben dem Gebiet Uljanowsk befinden sich auch die Automobilbetriebe, was die Möglichkeit gibt, effektive interregionale Partnerbeziehungen im Rahmen der Produktionskooparation mit solchen führenden globalen Spielern der Automobilbranche zu knüpfen wie Hyundai, Kia, Nissan, Toyota, Ford, Volkswagen, Mitsubishi“, betonte Sergej Wassin.

Es sei erwähnt, dass folgende Betriebe, die die Fahrzeuge produzieren, im Gebiet Uljanowsk zurzeit arbeiten: das Automobilwerk Uljanowsk, die japanische Automobilkorporation Isuzu, die die Fahrzeuge mit der Lademasse bis zu 30 Tonnen produziert, die Fabrik zur Herstellung von Lagerschalen aus unikalem Stahl-Bronzen-Guss des amerikanischen Unternehmens Federal Mogul, das chinesisch-amerikanische Unternehmen zur Herstellung von Fahrzeugsicherheitssystemen Joyson Safety Sistems Rus, die deutsche Fabrik zur Herstellung von Autokomponenten des Unternehmens Schaeffler, die Fabrik des europäischen Büros des mexikanischen Unternehmens Nemak sowie die in Russland einzige Fabrik des japanischen Unternehmens Bridgestone zur Herstellung von Reifen.

Zahlreiche Automobilunternehmen des kleinen und mittleren Business arbeiten in dem Industriepark des Autoaggregatwerks Dimitrowgrad, das seit 2018 der größten russischen Korporation KAMAZ als Lieferant für ihr Hauptfließband angehört.

Außerdem hat das Treffen von Sergej Morosow mit der Leitung des deutschen Unternehmens Schaeffler während des Forums stattgefunden, wo die Fragen der Entwicklung der Produktion im Gebiet Uljanowsk besprochen wurden. Es sei erwähnt, dass die Fabrik des Unternehmens in der Region seit 2014 arbeitet und alle Arten von Lagern sowie die Kupplungsautomate herstellt.

 

 

08.04.19