Im Gebiet Uljanowsk wird der japanische Industriepark gebaut werden

Am 15. Mai fand die Zeremonie der Grundsteinlegung für den Park im Rahmen des Weltforums „Japanischer Frühling an der Wolga“ statt.

 

Daran nahmen der Außerordentliche und Bevollmächtigte Botschafter Japans in Russland Toyohisa Kozuki und der Leiter der Region Sergej Morosow teil.

„Wir entwickeln die wirtschaftliche, humanitäre und kulturelle Zusammenarbeit aktiv. Uns vertrauen japanische Industriekorporationen und das große Business. Wir haben solche bedeutsamen Erfolge bei unserem Zusammenwirken erreicht, dass wir beschlossen haben, eine einige Infrastruktur von Geschäftskontakten zu schaffen, deren Zentrum der Industriepark sein wird. Das wird die Zone der Lokalisierung der Produktion von den japanischen Unternehmen unter besonderen Bedingungen und eine entwickelte Kooperation mit den russischen Partnern sein. Mit Rücksicht auf die Erfahrung und die Kompetenzen der Region im Maschinenbau wird geplant, die Aufmerksamkeit gerade auf diesen Industriebereich zu konzentrieren. Unsere ausländischen Partner werden die gemeinsame Verwaltung des Parks, seine Förderung im Ausland und die Heranziehung von neuen Residenten auf sich nehmen. Und wir werden uns mit der Schaffung von komfortablen Bedingungen für die Arbeit des Parks beschäftigen. Außerdem setzt die Region fort, mit den Residenten zu Fragen der Vorbereitung von Fachkräften sowohl für einzelne Unternehmen als auch für mehrere Industriebranchen aktiv zusammenzuarbeiten“, betonte Sergej Morosow.

Herr Kozuki sprach über eine große Rolle des Gebietes Uljanowsk beim Aufbau der Beziehungen zwischen Japan und Russland. „Uns steht die Aufgabe bevor – die Kontakte zwischen den Regionen zu aktivieren. In diesem Sinne nimmt Uljanowsk einen wichtigen Platz im Bereich der japanisch-russischen Zusammenarbeit ein. Hier wird ein neuer Industriepark vorbereitet, wo sich japanische Unternehmen werden platzieren können. Solches Herangehen, ich glaube, kann sehr erfolgreich sein“, betonte der Botschafter.

Der Industriepark wird sich in der Industriezone „Sawolshje“ befinden. Er wird unter Berücksichtigung der Spezifik der Geschäftsmentalität des Landes der aufgehenden Sonne und der Bedürfnisse des Business formiert werden.

Der Direktor der Vertretung des japanischen Businessklubs in Russland Kunio Okada betonte, das Vorhandensein der in der Region bereits arbeitenden japanischen Unternehmen sei für die neuen Investoren aus Japan sehr wichtig. Im Gebiet Uljanowsk gebe es schon einige japanische Unternehmen, was sich auf die Fassung des Beschlusses über das Investieren positiv auswirken werde.

Der Exekutivdirektor der regionalen Korporation der Entwicklung Igor Rjabikow betonte, dass es in Russland zurzeit solche Parks nicht gebe. „Die Idee des Baus ist bei uns nach dem Besuch von Business-Parks in Japan erschienen. Wir haben verstanden, dass die japanischen Industrieparks anders sind: nach der Zahl und Arten des Services, nach der Dichtheit von Parks. Wenn das japanische mittlere Business in das Land kommt, so muss man dafür die verständlichen Bedingungen gewähren, deshalb haben wir beschlossen, einen nicht großen Industriepark in unserer Region zu schaffen. Um Hilfe haben wir die Experten für Beziehungen zu Japan gebeten – das Forschungsinstitut Nomura, dessen Spezialisten für uns die Konzeption ausarbeiten und sagen werden, wie er sein soll. Heutzutage führen wir die inneren Forschungen durch: beschreiben die Plätze der Region, sammeln die Informationen über das Fachkräftepotential mit der Prognose seiner Entwicklung in den nächsten fünf-sieben Jahren. Dann übergeben wir die Angaben der japanischen Seite, die die Abfrage des genug breiten Kreises der japanischen Unternehmen durchführen wird. Im Jahr 2019 wird geplant, die Konzeption des Industrieparks vorzubereiten, in der nächsten Etappe beginnt die Arbeit zur Suche nach dem Verwaltungsunternehmen“, erzählte der Leiter.

Es sei erwähnt, dass der Gouverneur Sergej Morosow und der Partner „Forschungsinstitut Nomura, Ltd“ Tokio Akira Iwata im Rahmen des Geschäftsbesuchs nach Tokio im November des Vorjahrs die Absichtserklärung über die Zusammenarbeit nach dem Projekt unterzeichnet hatten.

Akira Iwata sprach über die Vorsichtigkeit, mit der die japanischen Unternehmen ins Ausland kommen. „Die Besonderheit des japanischen Business ist es, dass die Unternehmen, die Möglichkeit des Investierens ins Ausland betrachtend, sehr vorsichtig an die Fragen der möglichen Risiken herangehen. Sie erlernen, ob die lokalen Mächte bereit sind, den nötigen Beistand bei der Verwaltung von Risiken zu leisten, wie sie auf die neuen Initiativen reagieren. Es ist der Administration des Gebietes Uljanowsk gelungen, die Effektivität bei der Verwaltung von Risiken zu zeigen. Vier große japanische Korporationen haben in die Region investiert und hier moderne Betriebe gegründet. Das Gebiet hat in einem gespannten Konkurrenzkampf gesiegt. Darin ist ein großes Verdienst des Gouverneurs Sergej Morosow, der zuverlässige Beziehungen zu den Partnern aufgebaut hat. Aber ich glaube, dass die Möglichkeiten, die der russische Markt hat, und im Ganzen die Information über Russland nicht so ausführlich in Japan verbreitet sind. Das ist eine schwache Seite und man muss sie auf irgendwelche Weise überwinden. Wenn es uns gelingt, sich damit fertig zu machen, dann wird es auch gelingen, das neue Projekt des japanischen Industrieparks erfolgreich zu realisieren“, kommentierte der ausländische Partner.

 

 

28.05.19