Im Laufe der Realisierung des nationalen Projekts „Gesundheitswesen“ wird geplant, in die Gesundheitseinrichtungen des Gebietes Uljanowsk mehr als ein Tausend Ärzte heranzuziehen

Der Leiter der Region Sergej Morosow traf sich mit den Spezialisten der Branchenbehörde, den Vertretern des Jugendministeriums für Gesundheitswesen, den Leitern der medizinischen Organisationen und den Mitgliedern der regionalen Abteilung der Allrussischen öffentlichen Bewegung „Freiwilligen - Mediziner“.

 

Es wurden die Fragen des Baus der Feldscher- und Hebammenstelle und der Durchführung von den Renovierungsarbeiten in den staatlichen gebietlichen Einrichtungen für Gesundheitswesen sowie das System der Arbeit mit den jungen Spezialisten und Freiwilligen-Medizinern behandelt.

„Die Aufgabe des Gesundheitsschutzes ist eine der wichtigsten. Um die Zugänglichkeit der medizinischen Hilfe zu erhöhen, muss man die Arbeit zur Heranziehung von Fachkräften fortsetzen, darunter in den dörflichen Kreisen des Gebiets. Das ist eine der wichtigsten Richtungen der Realisierung des nationalen Projekts „Gesundheitswesen“. Die Situation hat sich im Vergleich zu 2007 ohne Zweifel verbessert, als die Einrichtungen nur 46% der Spezialisten hatten. Gerade damals haben wir unsere lange Arbeit zur Heranziehung und Unterstützung von jungen Medizinern begonnen. Aber man muss noch vieles machen. Bis 2024 steht es noch bevor, in die Branche zirka tausend Ärzte heranzuziehen. Dafür muss man nicht nur medizinische Infrastruktur entwickeln, sondern auch alles Mögliche tun, damit die Jungen und Mädchen einen großen Wunsch hatten, diesen Beruf zu lernen. In derselben Frist sollen wir um mehr als 20mal die Zahl der Mediker steigern, die in das System der ununterbrochenen medizinischen Bildung einbezogen sind, einschließlich der Benutzung von Ferntechnologien. Die Gesamtkosten bei der Realisierung des Projekts haben 904 Mio.Rubel betragen“, sagte Sergej Morosow.

Es sei erwähnt, dass 263 Ärzte die Arbeit in der Branche des Gesundheitswesens im Jahr 2018 gefunden haben, von denen 102 sind junge Spezialisten. Im Jahr 2018 hatten die medizinischen Einrichtungen 72 % der Spezialisten mit der medizinischen Hochbildung, bis 2020 soll diese Zahl 90% erreichen. Auch wurden im Jahr 2018 157 Absolventen der medizinischen Colleges herangezogen, was um 7% höher ist, als die Kennzahlen des Vorjahrs. In den dörflichen Kreisen wurden 48 Ärzte und 31 Spezialisten mit der mittleren medizinischen Bildung im Rahmen des Programms „Doktor in der Provinz“ und der ähnlichen Programme angestellt. Um die Spezialisten in der Region zu „verankern“, werden die Maßnahmen zur sozialen Unterstützung realisiert. Für fünf Jahre wurden mehr als acht tausend medizinische Spezialisten Empfänger dieser Programme.

„Die Systemarbeit zur Heranziehung und Verankerung der medizinischen Mitarbeiter an den Arbeitsplätzen in unserer Region schließt die Veranstaltungen ein, die die Berufsberatung für Schüler, die voruniversitäre, Vordiplom- und Nachdiplomvorbereitung von medizinischen Mitarbeitern sowie die Adaptation und Entwicklung des Fachkräftepotentials von jungen Spezialisten einschließen. Die Entwicklung der Freiwilligenarbeit, Unterstützung von sozialen Initiativen, Heranziehung der Jugend — all dies ist eine Garantie des Erfolgs der Branche. Der regionalen Abteilung der Bewegung „Freiwilligen-Mediker“ gehören heutzutage mehr als 300 aktive Jugendliche an, die die Hilfe für das Personal der medizinischen Einrichtungen leisten, die Sport- und Massenveranstaltungen begleiten, das Niveau der medizinischen Beschlagenheit der Bevölkerung erhöhen, zur Entwicklung der Blutspende und der Popularisierung der gesunden Lebensweise beitragen und die Arbeit zur Berufsberatung durchführen. Um die Effektivität der Arbeit der Vertreter dieser Bewegung zu erhöhen, wird ein spezieller Raum im Auftrag des regionalen Leiters vorgestellt werden, wo sich die Koordinatoren befinden werden und die Ausbildungsseminare werden durchführen können“, sagte der Leiter der Branchenbehörde Sergej Pantschenko.

Die Koordinatorin der Allrussischen öffentlichen Bewegung „Volontäre-Mediker“ im Gebiet Uljanowsk Kristina Antonowa erzählte über die Ergebnisse der Arbeit und über die Aussichten der Entwicklung der Bewegung.

„Bei uns wird eine große Tätigkeit mit den Bildungs- und medizinischen Einrichtungen zur Erweisung der Ersthilfe für die Personen von verschiedenem Alter geführt. Jetzt planen wir auch die Arbeit mit den Arbeitskollektiven. In erster Hälfte haben wir 33 Freiwilligen gelehrt, die 14 Meisterklassen zur Leistung der ersten Hilfe für die Personen von verschiedenem Alter durchführen konnten. Sie haben an der Begleitung von 11 großen Veranstaltungen auf gebietlicher und städtischer Ebene, an 10 Besuchen der Blutspendestationen mit den Vorlesungen teilgenommen, was zur Heranziehung von 351 Blutspendern beigetragen hat. Im Vorjahr haben wir auch begonnen, sich mit der Vorbereitung von den medizinischen Abteilungen in den Schulen zu beschäftigen. Derzeit wurden sie an vier Schulen geschaffen, ihre Vertreter nehmen aktiv an der Arbeit unserer Bewegung teil. Im Weiteren planen wir das Akkreditierungszentrum für Freiwilligen zu schaffen, vorläufig gibt es ein solches in den Subjekten Russlands nicht“, erzählte Kristina Antonowa.

 

29.07.19