Der Minister für Wirtschaft, regionale Entwicklung und Energie von Bayern Hubert Aiwanger: „Das Gebiet Uljanowsk ist eine für die internationalen Investoren attraktive Region“

Solche Einschätzung hat der Leiter der Behörde im Laufe des Arbeitsbesuchs der deutschen Geschäftsdelegation in der Region am 24. Oktober gegeben.

 

Das Gebiet haben die Vertreter von mehr als zwanzig ausländischen Unternehmen besucht, die in den Bereichen Metallbearbeitung, Werkzeugmaschinenbau, Kunststoffproduktion, Messgeräte, Elektrotechnik, Automatisierung, Logistik, Wasserversorgung, IT-Technologien und Software tätig sind. Es sind auch die Vertreter der Handels- und Industriekammer Bayerns, der Unternehmen aus dem Consulting- und Bankbereich gekommen.

„Wir wissen, dass das Gebiet Uljanowsk eine für die Investoren sehr attraktive Region ist, hier arbeiten viele europäische Unternehmen. Im Subjekt wurden günstige Wirtschaftsbedingungen formiert, es gibt Grundstücke für die Realisierung von Produktionsprojekten. Wir möchten die Zusammenarbeit der russischen Regionen mit den Unternehmen aus Deutschland und Bayern stärken. Es ist wichtig, den Druck von Sanktionen zu senken, der zurzeit existiert. Im Bereich des Maschinenbaus, in dem wir immer eng gearbeitet haben, muss man heute vieles machen. Leider ist es wegen der Sanktionen nicht immer möglich. Unserer Delegation gehören auch die Unternehmen, die sich mit der Digitalisierung beschäftigen. Das ist ein wichtiger Teil der modernen Wirtschaft, ihr gehört die Zukunft. Das ist noch eine aussichtsreiche Richtung der Zusammenarbeit unserer Regionen“, betonte Hubert Aiwanger.

Die ausländische Delegation hat die Fabrik des deutschen Unternehmens Schaeffler besucht, die im Oktober das Jahrfünft ihrer Arbeit in der Region gefeiert hat. Es wurde auch die Exkursion im Nanozentrum Uljanowsk organisiert, dann hat die Stellvertreterin des Generaldirektors der regionalen Korporation der Entwicklung Alina Abitowa den Gästen das wirtschaftliche Potential des Gebietes Uljanowsk in Form einer Präsentation vorgestellt.

Die Teilnehmer des Treffens hat auch der Vorstandsvorsitzende des Gebietes Uljanowsk Alexander Smekalin begrüßt.

„Unsere Region ist wie immer am deutschen Business interessiert. Wir haben die weiteren Aussichten der Zusammenarbeit besprochen. Natürlich ist der Maschinenbau, Produktion von Autokomponenten, die Landwirtschaft unsere Basisrichtungen. Aber heute ist das deutsche Business zur Zusammenarbeit auch im Bereich von innovativen Technologien, der erneuerbaren Energie, nicht nur der Windenergie,sondern auch bei der Benutzung des Wassrstoffs bereit. Bei uns gibt es das Laboratorium, das sich mit diesen Technologien befasst. Wir planen die Zusammenarbeit zwischen unserem Projektteam und dem Institut für Wasserstoff Bayern zu knüpfen. In der Zukunft berücksichtigen wir die Möglichkeit der Partnerschaft im Bereich des Einsatzes von Kraftfahrzeugen, die mit Wasserstoff betrieben werden. Das ist eine aussichtsreiche Richtung, denn fast alle großen Produzenten diese Technologie ausarbeiten“, so der Leiter des Ministerkabinetts.

Nach dem offiziellen Teil hat das B2B-Treffen der Uljanowsker Geschäftsleute mit den Vertretern der bayerischen Unternehmen stattgefunden, um die Geschäftskontakte zu knüpfen und mögliche Kooperation zu besprechen.

Außerdem wurde die Frage der Organisierung des direkten Flugverkehrs zwischen Uljanowsk und München besprochen. Die Leitung von Bayern ist an der Entwicklung des ständigen Flugverkehrs interessiert und ist zusammen mit dem Gebiet Uljanowsk bereit, die Arbeit an der Suche nach den Fluggesellschaften zu führen, die die Flüge vollziehen werden.

 

 

05.11.19