Sergej Morosow hat die Vorschläge zur Vervollkommnung der staatlichen Verwaltung vorgestellt

Am 29. Oktober hat der Gouverneur des Gebietes Uljanowsk während der Sitzung des allrussischen Forums „Strategische Planung in den Regionen und Städten Russlands: nationale Ziele und Effekte für die Territorien“ in Sankt Petersburg die Rede gehalten.

 

„Jetzt ist es für uns wichtig, die Aufträge des Präsidenten zur Realisierung der nationalen Projekte zu erfüllen, die auf die Verbesserung der Qualität des Lebens der Menschen einen direkten Einfluss ausüben. Dafür muss man eine nachhaltige Entwicklung der Wirtschaft und des menschlichen Potentials gewähren sowie die Ressourcen auf die „kluge Spezialisierung“ des Subjekts richten. Außerdem schaffen wir das Zentrum für Verwaltung der Region. Dies wird die Möglichkeit geben, auf die Anfragen der Bürger schneller zu reagieren und das Zusammenwirken zwischen den Behörden zu verbessern. Zum Beispiel, statt eines bedeutenden Teils der Ministerien werden führende Projektoffices organisiert werden. Das zu schaffende Zentrum für Verwaltung der Region wird die Möglichkeit geben, die Qualität des Monitorings bei der Umsetzung des Projekts zu erhöhen. Auch haben wir begonnen, sich mit den Fragen der Digitalisierung der staatlichen und munizipalen Verwaltung zu beschäftigen: Im Gebiet wird ein neues Gesetz ausgearbeitet, das der bestimmten Kategorie der Beamten die Möglichkeit gibt, ortsunabhängig zu arbeiten“, so Sergej Morosow in seiner Rede.

Während der Plenarsitzung „Nationale Ziele der Entwicklung: Effekte für die Territorien“ haben der Vorsitzende der Rechnungskammer der Russischen Föderation Alexej Kudrin, der Minister für Wissenschaft und Hochbildung der RF Michail Kotjukow, die Gouverneure der Gebiete Uljanowsk und Sankt Petersburg die Probleme der Realisierung der nationalen Projekte in den Regionen besprochen.

„Wenn ich heute die Wichtigkeit dieses oder jenes Faktors im Rahmen des Ratings bestimmte, würde ich die Qualität der staatlichen Verwaltung und deren Vervollkommnung auf den ersten Platz stellen: darunter gerade das, worüber der Gouverneur des Gebietes Uljanowsk Sergej Morosow gesprochen hat – über die Verwaltung der Region. Auf den zweiten Platz würde ich den innovativen Bereich stellen“, so der Vorsitzende der Rechtskammer der Russischen Föderation Alexej Kudrin.

Für die Umsetzung der nationalen Projekte sind 8,9 Mrd. Haushaltsmittel im Gebiet Uljanowsk im laufenden Jahr vorgesehen. So wurde der Kindergarten für 100 Plätze im Stadtbezirk „Neues Leben“ eröffnet. In 29 Schulen wurden die Bildungszentren für digitalen und humanitären Bereich „Wachstumspunkte“ geschaffen. Außerdem wurden die Sporthallen in sechs Schulen des Gebietes im Jahr 2019 renoviert. Im Jahr 2020 wird man mit der Schaffung des Technoparks für Kinder „Kvantorium“ in Dimitrowgrad beginnen. Es wurden 19 Arbeitszimmer für Ärzte-Geriater eröffnet. Es wurden 17 Kraftfahrzeuge für die dörfliche Gegend eingekauft, um die Passagiere mit beschränkter Mobilität zu befördern. Bis Ende des laufenden Jahrs wird der Bau von sechs Feldscher- und Hebammenstellen in den entfernten Gebietskreisen beendet werden. Im Jahr 2019 wurden 110 km Straßen dank dem nationalen Projekt „Gefahrlose und qualitative Automobilstraßen“ renoviert. Das ist fast um das 2fache größer als im Jahr 2018. Für die Kunstschulen für Kinder wurden neue Instrumente eingekauft, so z.B. 30 Klavier. Bis Jahresende wird die Grundrenovierung von zwei dörflichen Kulturhäusern beendet werden. Es wird eine große Rekonstruktion des Gebäudes des Puppentheaters von Uljanowsk geführt.

„Das Forum für strategische Planung führen wir seit 2002 durch. Es hat eine große Geschichte: In den ersten fünf Jahren war es ein nicht großes Seminar für die Spezialisten für strategische Planung. Seit 2008 steigt der Maßstab wegen des Interesses an diesem Thema, denn man hat gerade in den Regionen begonnen, sich mit diesen Problemen ernst zu beschäftigen. Der Gouverneur des Gebietes Uljanowsk hat mehrmals an unseren Veranstaltungen teilgenommen und seine Rede hat immer ein großes Interesse hervorgerufen, weil die Region das hat, worüber sie anderen Subjekten erzählen kann“, kommentierte der Wissenschaftsleiter des Forums, Direktor des Ressourcenzentrums für strategische Planung bei dem Leontjew-Zentrum, Doktor der Wirtschaftswissenschaften Boris Shicharewitsch.

 

 

13.11.19