Die Industriebetriebe des Gebietes Uljanowsk nehmen die Produktion unter den Bedingungen der Coronavirus-Pandemie wieder auf

Am 16. April hat der erste Stellvertreter des Vorsitzenden der regionalen Regierung Andrej Tjurin die Einhaltung von sanitär-epidemiologischen Normen im Autowerk Uljanowsk kontrolliert. Das Unternehmen hat den Zugang zur Arbeit im Auftrag des Gouverneurs Sergej Morosow bekommen.

 

„Die speziell geschaffenen Kontrollgruppen führen das Monitoring der Betriebe auf die Einhaltung der Forderungen während des Regimes der erhöhten Bereitschaft durch. Das Autowerk reagiert schnell auf die Bedürfnisse der Menschen in Bezug auf die Ergreifung von Sicherheitsmaßnahmen. Die Leitung erfüllt die Empfehlungen des Gesundheitsministeriums und Rospotrebnadzor. Aber die positive Bewertung nimmt doch dem Unternehmen die Verantwortung für eine strikte tägliche Einhaltung aller Normen nicht ab. Das Arbeitskollektiv soll sich sicher fühlen und dem morgigen Tag vertrauen“, betonte Andrej Tjurin.

Am 13. April hat die Leitung des Unternehmens UAZ den Befehl über die Einhaltung eines strengen antiepidemischen Regimes unterzeichnet und die Arbeit der Fließstraße wieder aufgenommen. Es wurde der antiepidemische Stab organisiert, um die Verbreitung des Coronavirus nicht zu zulassen. Es wurden die Bedingungen für eine gefahrlose Arbeit geschaffen. Am zentralen Pförtnerhaus wurde die Farben-Markierung für die Einhaltung der sozialen Distanz von 1,5 Metern getan. Es wurden die Plakate-Hinweisschilder mit den Marschrouten der Bewegung der Mitarbeiter bis zu den Produktionsabteilungen, Wärmebildgeräte, Spender mit antiseptischen Mitteln, Lautsprecher installiert. Alle Abteilungen beginnen ihre Arbeit um verschiedene Zeit, um einen Massenauflauf von Menschen am Pförtnerhaus zu vermeiden. An den Arbeitsplätzen werden die Masken für die Mitarbeiter verteilt. Der betriebliche Reinigungsdienst gewährt die Desinfektion in den öffentlichen Räumen fast in einem ununterbrochenen Regime.

Zurzeit ist der Ausstoß von Arztwagen von großer Bedeutung. Laut der Verordnung der Regierung des Gebietes Uljanowsk Nr. 151-П werden nicht mehr als 25% der gesamten Zahl des Personals pro Schicht zur Arbeit herangezogen. So waren 1.700 Menschen in der ersten Schicht beschäftigt, in der zweiten und in der dritten mehr als 500. Die Gesamtzahl der Mitarbeiter des Unternehmens beträgt heutzutage 7.300 Menschen. Die Spezialisten, ingenieurtechnisches Personal und Beamten arbeiten fern.

„Unser Hauptziel ist es, das Personal an den Arbeitsplätzen und am Pförtnerhaus zu trennen. Wir überführen die Mitarbeiter zur Fernarbeit, es gibt schon zirka 450 solche Mitarbeiter. Für jede Abteilung wurden die Verordnungen herausgegeben, die Personenbewegungen zwischen den Produktionsgebäuden sind bis zum 30.April verboten. Die Mitarbeiter befinden sich ausschließlich im Rahmen ihres Gebäudes. Die Nichteinhaltung dieser Vorschriften ist der Verletzung der Arbeitsordnung und der Arbeitsschutzregeln im Betrieb gleichgestellt. Im April beabsichtigen wir zirka 1.800 Fahrzeuge herzustellen, darunter sind die Aufträge für das Gesundheitsministerium, das Verteidigungsministerium und Rosgwardija“, erzählte der Exekutivdirektor des Unternehmens UAZ Alexej Spirin.

Es sei erwähnt, dass das Ministerium für Industrie und Handel Russlands dem Präsidenten Wladimir Putin in der nächsten Zeit die zusammen mit den Autoproduzenten ausgearbeiteten Maßnahmen zur Unterstützung der Automobilindustrie vorstellen wird. Die thematische Beratung ist für 22. April geplant.

„Wir sehen, wie sich die Situation in der Welt im Zusammenhang mit der Verbreitung der Coronavirus-Infektion ändert, mit dem Kampf dagegen, welchen Einfluss dies auf die Weltwirtschaft ausübt, wie dies sich bei der Arbeit der Industriebetriebe widerspiegelt, wie sich die Arbeit von Transport- und Energiebetrieben, anderer Branchen ändert. Und wir in Russland sind gezwungen, die Maßnahmen zu ergreifen, die wir in dieser Situation passend finden“, so das Staatsoberhaupt während der Beratung mit den ständigen Mitgliedern des Sicherheitsrates der Russischen Föderation.

 

 

27.04.20