In der Sonderwirtschaftszone „Uljanowsk“ werden mehr als 800 neue Arbeitsplätze geschaffen werden

Die Vakanzen werden etappenweise nach der Inbetriebnahme der zweiten Linie des Industrieparks eröffnet werden. Den Ablauf der Errichtung des Objekts hat der Gouverneur Sergej Morosow am 2. Juni kontrolliert.

 

 

Der Leiter der Region hat über eine hohe Bereitschaft des Objekts gesprochen und die durch die Verwaltungsgesellschaft der Sonderwirtschaftszone des Hafen-Typs „Uljanowsk“ ergriffenen Maßnahmen zur Erhaltung der Tempos des Baus trotz der Situation, die im Zusammenhang mit den ungünstigen epidemiologischen Umständen erschienen ist, positiv geschätzt.

„Wir haben den Plan der Handlungen zur Normalisierung des Geschäftslebens, zur Wiederherstellung der Arbeit, des Einkommens der Bürger und des Wirtschaftswachstums ausgearbeitet. Die Unterstützung der Arbeit und der Beschäftigung bzw. die Schaffung von neuen Arbeitsplätzen ist eine der wichtigsten Richtungen in diesem Plan. Die Inbetriebnahme der zweiten Linie des Industrieparks in der Sonderwirtschaftszone des Hafen-Typs wird die Möglichkeit geben, mehr als 800 regionale Bewohner mit Arbeit zu versorgen, was für uns jetzt sehr wichtig ist“, so Sergej Morosow.

Auf dem Territorium der fertigen Industrieplätze des Parks werden sofort einige Investitionsprojekte realisiert. Es wurde der Vorvertrag für die Pacht mit einem großen vaterländischen Produzenten von modernen Verbundwerkstoffen für das Industrie- und Zivilbauwesen, für die Elektrowirtschaft und Straßenbaubranche bereits unterzeichnet. Das Produktionsgebäude wird unter Berücksichtigung der Bedürfnisse des Investors gebaut. Das Unternehmen plant hier mehr als 700 neue Arbeitsplätze zu schaffen.

Noch zirka 70 Menschen werden vom schwedischen Unternehmen-Produzenten der Erzeugnisse aus Aluminium International Aluminium Casting angestellt werden. Der Investor hat bereits den Status des Residenten der SWZ erhalten und benutzt die Möglichkeit einer schnellen Inbetriebnahme der Produktion auf fertigen Flächen des Industrieparks. In der nächsten Etappe wird der Bau des eigenen Produktionsmoduls in der Sonderwirtschaftszone Uljanowsk geplant. Das Projekt orientiert sich an dem Gießen von Aluminiumkomponenten vorwiegend für die Auftraggeber aus der Automobilbranche, darunter plant der Produzent die Autokomponenten für solche Unternehmen herzustellen und zu liefern wie Volvo, Renault, Scania, MAN, Daimler, KamAZ, DAAZ, GAZ. Die Enderzeugnisse werden an die Auftraggeber nach Europa und Russland geliefert werden.

Außerdem wird der Ausstoß von Plüschtieren und Geschenkverpackung des bereits arbeitenden Residenten der SWZ „Uljanowsk“ – des Unternehmens Eliteam verwirklicht werden, das zusätzliche Arbeitsplätze schafft.

Der Generaldirektor der Sonderwirtschaftszone „Uljanowsk“ Oleg Barabanow hat dem Gouverneur die Muster der Produktion vorgestellt, die wie geplant in den neuen Produktionsgebäuden des Industrieparks hergestellt werden werden. Der Leiter berichtete, dass es geplant wird, die Rekrutierung der Menschen im vierten Quartal 2020 zu beginnen.

Zurzeit sind 33 Residenten in der Sonderwirtschaftszone registriert, deren wichtigste Tätigkeitsfelder  Produktion, Logistik, Großhandel, technische Wartung und die Renovierung von Technik sind.

„Die arbeitenden Unternehmen in der SWZ „Uljanowsk“ haben der Region  bereits 600 neue Arbeitsplätze gegeben und bis 2023 kann ihre potentielle Zahl 4.000 überhöhen“, betonte Oleg Barabanow.

Der Exekutivdirektor der Korporation der Entwicklung des Gebietes Uljanowsk Igor Rjabikow teilte mit, der Bau des Industrieparks der zweiten Linie sei im August 2019 begonnen worden. Die Arbeit zur Errichtung des neuen Produktionsgebäudes mit einer Fläche von 15.000 Quadratmetern werde durch die Verwaltungsgesellschaft der SWZ „Uljanowsk“ in kürzester Frist durchgeführt: Für vier Monate sei die Projekt- und Kostendokumentation ausgearbeitet und die staatliche Expertise durchgeführt worden. Die fertigen Produktionsflächen gäben die Möglichkeit, die Arbeit schnell zu beginnen und den Kapitalaufwand zu sparen.

 

 

Information:

Zurzeit ist die SWZ „Uljanowsk“ die einzige Sonderwirtschaftszone des Hafen-Typs, die an das Territorium des Kontrollpunkts des internationalen Flughafens „Uljanowsk–Wostotschny“ grenzt.

In der SWZ sind beliebige Arten der Transportinfrastruktur zugänglich und es gibt die Möglichkeit für den Reexport von Waren: Das Territorium lehnt sich an den Flughafen, ist mit dem Vorfeld und der Rollbahn verbunden, daneben verläuft auch die Eisenbahn und Automobilstraße mit der Ausfahrt auf die föderale Trasse.

Die Unternehmen, die den Status des Residenten der Sonderwirtschaftszone des Hafen-Typs „Uljanowsk“ erhalten haben, werden von der Vermögenssteuer für 15 Jahre und für Grund- und Transportsteuer für 10 Jahre befreit. Eine ermäßigte Gewinnsteuer ist für die ganze Frist der Realisierung des Projekts gültig und beträgt in den ersten 10 Jahren nur 2%. Die Regime der freien Zollzone, die in der SWZ „Uljanowsk“ gültig ist, gibt die Möglichkeit, die ausländischen Waren ohne Zollentrichtung, Mehrwertsteuer und Akzisen (einschließlich der Stoffe, Konstruktionen, Ausrüstung und Werkzeugmaschinen, um das Unternehmen zu gründen) einzuführen. Die Lagerzeit solcher Waren in der SWZ „Uljanowsk“ ist nicht beschränkt.

 

15.06.20