Mehr als 250 Produzenten des Gebietes Uljanowsk exportieren ihre Produktion

Am 31. August hat der Gouverneur Sergej Morosow während des Stabs zur Entwicklung der Region den Start der Woche des nationalen Projekts „Internationale Kooperation und Export“ gegeben. Vor dem Stab hat er sich mit der Produktion in der Uljanowsker Fabrik zur Herstellung von Industriearmatur bekannt gemacht.

 

 

„Wir müssen im Gebiet Uljanowsk möglichst viele Unternehmen - nationale Champions züchten. Davon werden wir ausführlich während der Woche des nationalen Projekts sprechen. Die Entwicklung unseres Exportpotentials ist während der Wiederherstellung der Wirtschaft besonders wichtig. In der Region gibt es Unterstützungsmaßnahmen, die den Unternehmen helfen, die ihre Produktion ins Ausland liefern wollen, sich zu vervollkommnen. Man muss die Tätigkeit solcher Unternehmen unter Kontrolle halten, damit sie die Möglichkeit haben, von uns rechtzeitig die Finanzhilfe zu bekommen, zum Beispiel bei der Erweiterung der Flächen und Steigerung von Produktionskapazitäten. Ein gutes Beispiel ist die Uljanowsker Fabrik zur Herstellung von Industriearmatur, die wir heute besucht haben. Das Unternehmen ist aus einer nicht großen Abteilung herausgewachsen. Heutzutage sind russische Industriegiganten die Auftraggeber der Produktion. Die Hilfe seitens des Zentrums für Unterstützung des Exports hat die Möglichkeit gegeben, die Verträge mit Aserbaidshan, Kasachstan und Weißrussland zu schließen. Heute wurden die Pläne zur weiteren Entwicklung der Fabrik besprochen. Ich habe den Auftrag gegeben, die Möglichkeit der zusätzlichen Unterstützung für das Unternehmen zu durcharbeiten“, betonte Sergej Morosow.

Zurzeit sind Hauptrichtungen des Handelsexports im Gebiet Uljanowsk die Fahrzeugtechnik, Produkte nicht organischer Chemie, elektrische Apparatur, mechanische Ausrüstung, Technik, Möbel, Beleuchtungstechnik, Motortreibstoff und Erzeugnisse aus Schwarzmetallen. Als eine der aussichtsreichen Richtungen des Außenhandels tritt der dynamisch entwickelnde Export auf. Nach den Prognosen wird sein Umfang in den nächsten zwei-drei Jahren das Niveau des Agrar- und Industriekomplexes erreichen.

Trotz einer wesentlichen Senkung des Außenhandels ist es der Region gelungen, die Exportlieferungen zu verwirklichen, deren Umfang 110 Mio.USD überhöht hat. Die Hauptpartner sind 88 Länder der Welt, darunter Kasachstan, die USA, Weißrussland, Dänemark, die Ukraine, China, Kongo, Deutschland, Aserbaidshan und Armenien. Die Exporteure, die die Handelsoperationen auf dem Niveau derselben Periode des Vorjahres fortsetzen, sind 250 Unternehmen des Gebietes Uljanowsk.

Nach den Worten des Vorstandsvorsitzenden der Korporation für die Entwicklung der Industrie und des Unternehmertums der Region Ruslan Gainetdinow stellt sich die Käuferaktivität zurzeit nach der Pandemie wieder, deshalb wird eine allmähliche Steigerung der Umfänge und des Exports in der zweiten Hälfte 2020 erwartet. Der Leiter der Korporation betonte, dass sich die Zahl der Uljanowsker Exporteure während der Krise, die mit den Beschränkungsmaßnahmen verbunden ist, nicht gesenkt hat. Im Mai und Juni haben solche größten regionalen Unternehmen ihre Tätigkeit wiederaufgenommen wie Holzbearbeitungsfabrik Insa, die mit der EU zusammenarbeitet; das Unternehmen ULGRAN, der Vorreiter auf dem russischen Markt von Waschbecken aus Kunststein; der Produzent von Waschbecken für Badezimmer Marrbax Russland sowie die Firma zur Herstellung von Autokomponenten Meridian.

„In unseren nächsten Aufgaben und strategischen Plänen, die durch das nationale Projekt „Internationale Kooperation und Export“ vorgesehen sind“, gibt es eine Distributionshandelsvertretung in verschiedenen Weltregionen. Jetzt wird noch eine neue Vertretung in Niedersachsen (Deutschland) vorbereitet, ähnliche Verhandlungen werden in der chinesischen Provinz Shandong geführt. Es kommen die Vorschläge von den baltischen Partnern, die darin interessiert sind, um die Produktion der Unternehmen des Gebietes Uljanowsk nach Osteuropa zu liefern. Wir rechnen darauf, dass wir im Herbst diese Frage mit unseren Hauptpartnern aufklären werden, und, wenn die Situation es erlauben wird, werden wir mindestens zwei Veranstaltungen zur Förderung unserer Produktion im Nahen Osten durchführen. Wir haben einen starken Cluster zur Produktion von Erdöltechnik und einen genug entwickelten Gerätebau. Zum Beispiel produziert die Industriegruppe Mida hochtechnologische Messfühler für die Erdöl- und Gasindustrie, die in der chinesischen Erdölgasgewinnung benutzt werden. Ohne Zweifel sollen solche unikalen und gefragten Produkte vom Standpunkt der Förderung auf dem Markt prioritär sein“, betonte Ruslan Gainetdinow.

Außerdem bleibt die Entwicklung von den Logistikmarschrouten eine der aussichtsreichen Aufgaben. Im Juli 2020 hat der neue Zug „Uljanowsk – Zibo“ begonnen, zu verkehren, dadurch können die Uljanowsker Produzenten die Zeit der Lieferung der Produktion verkürzen und die Zustellungskosten senken. Auch arbeitet der Export- und Logistikhub in Tschechien. Die nächste Richtung für die Schaffung von bequemen Kanälen zur Lieferung der lokalen Waren werden die logistischen Korridore mit der Türkei und Europa sein.

Der Stellvertreter des Vorsitzenden der Regierung des Gebietes Uljanowsk – Minister für Agrar- und Industriekomplex und Entwicklung von dörflichen Territorien Michail Semjonkin betonte, der größte Partner beim Getreideexport ist der Iran.

„Es wurde eine Rekordernte seit 1973 hereingebracht. In diesem Zusammenhang sind die Aussichten der Entwicklung von Export sehr groß. Für eigenen Bedarf brauchen wir 800 Tsd. Tonnen, die ganze gebliebene Ernte wird exportiert werden. Die erstrangige Aufgabe, die uns bevorsteht, ist es, die Märkte zu entwickeln. Zurzeit wird unsere Produktion nach Kasachstan, Armenien, Aserbaidshan, dem Iran, Belgien, Weißrussland und nach einer Reihe von anderen Staaten exportiert“, teilte Michail Semjonkin mit.

15.09.20