Im Gebiet Uljanowsk wird der Bau eines unikalen Forschungsreaktors fortgesetzt

Am 28. September hat sich der Gouverneur Sergej Morosow mit dem Stellvertreter des Generaldirektors für Wissenschaft und Strategie der staatlichen Korporation Rosatom Juri Olenin getroffen.

 

 

Im Laufe des Treffens haben die Leiter den Platz der zukünftigen Forschungsanlage – des Mehrzweck-Forschungsreaktors mit schnellen Neutronen MBIR besichtigt. Zurzeit wird der Bau dieses wichtigsten Projekts, das für die Entwicklung der vaterländischen Atombranche sehr wichtig ist, fortgesetzt. Das Objekt dient als neue technologische Plattform für die Atomenergetik.

„Wir schätzen die Aufmerksamkeit der gebietlichen Regierung zum Institut hoch ein. Dadurch wird die Infrastruktur der Stadt entwickelt, es wird die Qualität des Lebens und das Unternehmen selbst verbessert. Wir haben den Bau des MBIR wiederaufgenommen. Er wird die Region mit den neuen Arbeitsplätzen versorgen und auf das neue Niveau bringen. Wir stellen die Aufgabe, das Wissenschafts- und Forschungsinstitut für Atomreaktoren NIIAR in das internationale Tor in die Wissenschaftstätigkeit zu verwandeln“, kommentierte der Stellvertreter des Generaldirektors für Wissenschaft und Strategie der staatlichen Korporation Rosatom Juri Olenin.

MBIR auf der Basis des NIIAR ist das wichtigste Projekt für eine langfristige Entwicklung des experimentellen Potentials der vaterländischen Atombranche, das die führenden Positionen Russlands bei der Entwicklung von innovativen Reaktortechnologien im nächsten Halbjahrhundert ermöglichen wird. Es wird geplant, dass der neue Reaktor die zurzeit arbeitende Forschungsanlage BOR-60 ersetzen und die vorhandenen experimentellen Möglichkeiten dank der Erhöhung der Dichte des Stroms von Neutronen, der Qualität und der Zahl von Experimenten erweitern wird.

„Zurzeit verstärken wir die Unterstützungsmaßnahmen für Dimitrowgrad. Jährlich werden beträchtliche Geldmittel auf die Verbesserung der Infrastruktur der Stadt gerichtet. So wird das Stadium „Start“, der Klub „Neutron“ rekonstruiert. Es wird die Grundreparatur im Kindergarten „Rotkäppchen“ beendet. Wir planen auch den Bau der neuen Schule. Wir zweigen wesentliche Summen für die Renovierung von Höfen, Straßen, für die städtebauliche Gestaltung von Parks und Grünanlagen ab. Unsere Aufgabe ist es, die Stadt maximal komfortabel für die Einwohner zu machen“, betonte Sergej Morosow.

Es sei erwähnt, dass das Abkommen über das Zusammenwirken in der sozialwirtschaftlichen Branche zwischen der Region und der staatlichen Korporation Rosatom seit 2009 existiert. Sein Hauptziel ist die Gewährung der komfortablen Lebensbedingungen für die Bürger.

„Wir nehmen an verschiedenen Projekten teil, die die staatliche Korporation Rosatom umsetzt: das Programm für begabte Kinder „Atomklassen“, dafür wurde die Einrichtung für die Physik- und Chemie-Klassenräume für das multidisziplinäre Lyzeum von Dimitrowgrad eingekauft, das Projekt  „Territorium der Kultur von Rosatom“, zum Beispiel das Festival der kleinen Theater der Städte von Rosatom „Theatralisches Atomgrad“. Im Jahr 2010 hat die staatliche Korporation Rosatom die Initiative der Region zur Schaffung des innovativen Atomclusters der Stadt Dimitrowgrad des Gebietes Uljanowsk unterstützt. Seine Aufgabe ist Einsatz der neuesten technologischen Lösungen, um verschiedene Branchen der Wirtschaft und des Sozialbereichs zu entwickeln. Jährlich steigt die Zahl der Teilnehmer des Clusters. So sind fünf Unternehmen dem Cluster beigetreten, auf solche Weise beträgt die Zahl der Teilnehmer des Clusters heutzutage 70 Organisationen“, betonte der Leiter des regionalen Ministerkabinetts Alexander Smekalin.

Das staatliche Wissenschaftszentrum NIIAR nimmt führende Positionen in Russland und weltweit im Bereich der Atomenergie ein. Jährlich werden die Forschungen, die für die Entwicklung und Sicherheit der Atomenergiewirtschaft Russlands wichtig sind, im Institut erfüllt, das die wichtigste experimentelle Basis für die staatliche Korporation Rosatom ist.

 

13.10.20