Die Sonderwirtschaftszone Uljanowsk hat den Status des Mitglieds der Weltorganisation für Freizonen erhalten (FZO)

Dies wird der Region helfen, neue Geschäftsbeziehungen zu knüpfen, Investoren und Partner weltweit zu finden.

 

„Der Austausch von Erfahrungen, Kenntnissen und Ideen wird unter heutigen Realien der Pandemie und Beschränkungen in der ganzen Welt besonders wertvoll. Die FZO gewährt den Zugang zu den Exklusivforschungen, die den Schlüsselmöglichkeiten der Branche bzw. den effektivsten Praktiken auf eigener Plattform gewidmet sind, um der Gesellschaft zu helfen, in der Zukunft aus der Krise noch stärker und lebensfähiger trotz der neuen möglichen Anforderungen herauszugehen. Außerdem trägt die Mitgliedschaft in der Weltorganisation für Freizonen zur Knüpfung von neuen Geschäftsbeziehungen dank einer unikalen B2B-Plattform bei“, betonte der Gouverneur Sergej Morosow.

World FZO ist eine globale, nicht kommerzielle Organisation, die die Interessen der freien Wirtschaftszonen und Industrieparks weltweit vorstellt. Dazu gehören mehr als 620 Mitglieder aus verschiedenen Ländern.

„Wir haben eine große Arbeit zur Vorbereitung des Antrags auf den Beitritt zur World FZO durchgeführt. Es hat acht Monate in Anspruch genommen, einschließlich der Begutachtung des Dokuments. Die Mitgliedschaft in der Organisation wird uns helfen, die Kontakte mit den Freizonen in anderen Ländern zu knüpfen. Dies ist auch die Möglichkeit zur Kooperation für die Unternehmen – Teilnehmer der Zonen sowie zu einer gemeinsamen Umsetzung von den Investitionsprojekten, was im Zusammenhang mit der Verwirklichung des nationalen Projekts „Internationale Kooperation und Export“, das in unserem Land vom Präsidenten Russlands initiiert wurde, sehr aktuell ist“, betonte der Leiter der Sonderwirtschaftszone des Hafen-Typs „Uljanowsk“ Oleg Barabanow.

Es sei erwähnt, dass die Tätigkeit der Sonderwirtschaftszone des Hafen-Typs die Korporation für die Entwicklung der Region kuratiert. Zurzeit sind 34 Unternehmen die Residenten der Sonderwirtschaftszone, sowohl russische als auch ausländische Investoren aus Deutschland, China, der Slowakei, Schweden. Die wichtigsten Tätigkeitsfelder der Teilnehmer sind Produktion, Logistik, Großhandel, Wartung und Reparatur von Flugzeugtechnik. In der Sonderwirtschaftszone sind beliebige Arten der Transportinfrastruktur zugänglich und es gibt die Möglichkeit für den Reexport von Waren: Das Territorium schließt sich an den internationalen Flughafen an, ist mit dem Vorfeld durch die Rollbahn verbunden, daneben verlaufen die Eisenbahn- und Automobilstraße mit der Auffahrt auf die föderale Trasse.

Die Residenten der Hafen-Sonderwirtschaftszone haben die Möglichkeit, nicht nur das Grundstück mit der vorbereiteten Infrastruktur zu kaufen, um die Fabrik zu bauen, sondern auch das schon gebaute Produktionsgebäude in Pacht zu nehmen, um das Business im Industriepark schnell anzulaufen. Die Unternehmen, die den Status des Residenten der Hafen-Sonderwirtschaftszone „Uljanowsk“ erhalten haben, werden für 15 Jahre von der Vermögenssteuer und für zehn Jahre von der Grundstück- und Kraftfahrzeugsteuer befreit. Vergünstigte Gewinnsteuer ist innerhalb der ganzen Frist der Umsetzung des Projekts gültig und beträgt erste zehn Jahre nur 2%. Das Verfahren der freien Zollzone, das in der Sonderwirtschaftszone des Hafentyps gültig ist, gibt die Möglichkeit, die ausländischen Waren ohne Zollgebühren, MwSt und Akzisen (einschließlich der Stoffe, Konstruktionen, Ausrüstung und Werkzeugmaschinen für die Schaffung der Fabriken) einzuführen. Die Lagerzeit solcher Waren in der Sonderwirtschaftszone „Uljanowsk“ ist nicht beschränkt.

05.11.20