Dank der Zusammenarbeit mit den türkischen Unternehmen wurden 9 Mrd. Rubel Investitionen in die Wirtschaft des Gebietes Uljanowsk angelegt und zirka 650 hochbezahlte Arbeitsplätze für die Einwohner geschaffen

Solche Angaben hat der Gouverneur Sergej Morosow während des Treffens mit dem Bürgermeister der Stadt Ismir der Türkischen Republik Tunch Soyer am 11. November erläutert. Während der Veranstaltung, die im Videoformat durchgeführt wurde, haben die Seiten die aussichtsreichen Richtungen des Zusammenwirkens besprochen.

 

„Die Türkei ist einer der größten Handelspartner des Gebietes Uljanowsk. In der ersten Hälfte 2020 hat der Außenhandelsumsatz des Gebietes Uljanowsk mit der Republik 2,5 Mrd. USD überhöht. Im Zusammenhang mit der epidemiologischen Situation weltweit haben sich diese Kennzahlen für beide Länder wesentlich gesenkt, aber wir haben wie immer ein großes Potential für die Steigerung von Wirtschafts- und Investitionsbeziehungen. Aktiv wird sich die Investitionspartnerschaft entwickelt. Zum Moment haben die türkischen Unternehmen im Gebiet Uljanowsk drei große Industrieprojekte umgesetzt: In der Region arbeitet die Bierfabrik des Unternehmens Inbev Efes, im Januar 2016 wurde die Serienproduktion von Autositzen des türkischen Unternehmens Martur in Betrieb genommen. Unter der Teilnahme der türkischen Technologien im Jahr 2018 wurde das Projekt des russischen Gießereiunternehmens Pamir realisiert. Der Gesamtumfang von Investitionen dieser Unternehmen in die Wirtschaft der Region hat mehr als 9 Mrd. Rubel betragen, es wurden 650 hochbezahlte Arbeitsplätze geschaffen“, betonte Sergej Morosow.

Es wurde auch die Zusammenarbeit zwischen dem russischen Business, den ausländischen Investoren und türkischen Bauunternehmen im Bereich der Errichtung von großen Infrastruktur-, Handels- und Industrieobjekten geknüpft. So hat das türkische Unternehmen Limak Marashstroy am Bau des Produktionskomplexes der Bierfabrik und des Unternehmens zur Herstellung von Autokomponenten des deutschen Unternehmens Schaeffler teilgenommen, das Unternehmen StroyDevelopment mit dem türkischen Kapital hat die Errichtung des Produktionskomplexes des mexikanischen Unternehmens Nemak im Industriepark Sawolshje gewährleistet. Das Unternehmen Renaissance Construction hat die Projekte zum Bau der großen Fabrik zur Herstellung von Autoreifen des japanischen Konzerns Bridgestone und des Handels- und Unterhaltungszentrums Aquamall in Uljanowsk umgesetzt.

Während des Treffens hat der Direktor der Korporation für die Entwicklung des Gebietes Uljanowsk Igor Rjabikow der türkischen Seite die regionalen Investitionsplätze und Unterstützungsmaßnahmen vorgestellt, die zurzeit für die Investoren zugänglich sind. So gibt es in der Sonderwirtschaftszone die Möglichkeit nicht nur die Produktion zu organisieren, sondern auch die Distribution von Waren zu verwirklichen, die Logistikzentren und Zentren für Einzelhandel zu schaffen bzw. die vorbereiteten Räume für die Inbetriebnahme der Produktion zu pachten, was für das ausländische Business in der Anfangsetappe der Zusammenarbeit mit der Region interessant sein kann.

„Das Gebiet Uljanowsk hat eine erfolgreiche Erfahrung der Partnerschaft bei der Realisierung von gemeinsamen Investitionsprojekten, wir sind bereit, mit denen bekannt zu machen und den neuen potentiellen Investoren aus der Türkischen Republik die in der Region arbeitenden türkischen Unternehmen zu zeigen“, so Igor Rjabikow.

Auch hat er mitgeteilt, dass es ein aktives Zusammenwirken im Rahmen der langjährigen Zusammenarbeit mit dem ausländischen Partner auf dem Niveau der Wirtschaftsvereinigungen fortgesetzt werden wird. So wurden die Abkommen durch die Korporation für die Entwicklung geschlossen und es wird die Arbeit mit dem Beirat für die Außenwirtschaftsbeziehungen der Türkei (DEIK), der Assoziation der Exporteure Uludag (UIB), der Konföderation für die Geschäftsleute und Industriellen der Türkei (TUSKON), dem Verband für Textil- und Bauindustrie der Türkei (FIADE), sowie mit der Handelskammer von Istanbul geführt.

23.11.20