Das Gebiet Uljanowsk beginnt den neuen Investitionszyklus in der Wirtschaft

Davon hat der Gouverneur Sergej Morosow am 24. November während der strategischen Session über die Investitionstätigkeit in der Region gesprochen.

 

„Wir starten heute in der regionalen Wirtschaft einen neuen Investitionszyklus, deren Schlüsselaufgaben die Normalisierung des Geschäftslebens und die Gewährung des stabilen Wachstums von Investitionen bis 2030 sind, das von den Außenbedingungen minimal abhängt. Wir haben die Hauptrichtungen des Starts des Zyklus bestimmt: Das ist vor allem die Formierung der neuen Wirtschaftsbranchen, Umsetzung von großen Investitionsprojekten, Entwicklung der Infrastruktur für die Lokalisierung der Produktion, Vervollkommnung der Unterstützungsmaßnahmen und der staatlichen Regelung des Investitionsklimas. Den neuen Investitionszyklus kann man nur unter der Bedingung des Einbaus in die globalen Produktionsnetze bzw. in die vollmaßstäblichen Export- und Importprojekte anlaufen“, betonte Sergej Morosow.

Ausführlich über die Arbeit, die in dieser Richtung geführt wird, hat der Generaldirektor der Korporation für die Entwicklung des Gebietes Uljanowsk Sergej Wassin berichtet.

„Um die gestellten Aufgaben zu realisieren, steigern wir die Spezialisierung in einzelnen neuen Segmenten, was uns die Möglichkeit gibt, mit den internationalen hochtechnologischen Unternehmen zu arbeiten, mit dem Investor „eine Sprache“ zu sprechen und konkurrenzfähig zu bleiben. Wir steigern die Kompetenzen in der neuen Energiewirtschaft: in der Wind-, Sonnen- und Wasserstoffenergie. Wir formieren branchenbezogene Spezialisierung und Produktionsnischen: Wir schaffen den Industriepark für innovative Verbundwerkstoffe im interregionalen Cluster „Verbundwerkstoffe ohne Grenzen“. Bei uns arbeitet Aerokomposit-Uljanowsk, das einzige Unternehmen in Russland zur Herstellung von Trägerkonstruktionen aus Verbundwerkstoff für den Flugzeugbau. Wir haben die Produktion im Bereich des Energiemaschinenbaus in der Region lokalisiert: Vor zwei Jahren hat die Fabrik zur Herstellung von den Hauptkomponenten für Windanlagen ihre Arbeit begonnen – von den Windflügeln, die unter Verwendung von Verbundwerkstoffen geschaffen werden. In diesem Jahr haben wir den vaterländischen Produzenten von Verbundwerkstoffen, das Unternehmen Galen, in die Sonderwirtschaftszone eingeladen. Die Inbetriebnahme erwarten wir Anfang 2021. Noch eine Reihe von Projekten wird in der Sonderwirtschaftszone realisiert werden: Darunter ist Unternehmen zur Herstellung  von Pultrusionsprofile für Verbundwerkstoffdetails, die Produktion von Luftfahrtaggregaten aus Polymerkompositen und andere“, erzählte Sergej Wassin.

Die Bildung und Vorbereitung von Fachkräften ist wichtigster Bestandteil des Produktionsclusters. Zurzeit befindet sich das Projekt zur Schaffung des technischen Bildungszentrums für Verbundwerkstofftechnologien  im Gebiet Uljanowsk in der Abschlussetappe der Verhandlungen. Das Projekt wird mit einem der führenden russischen Unternehmen im Bereich von Verbundwerkstoffen geschaffen.

Auch wird die Realisierung von Investitionsprojekten in den traditionellen Wirtschaftsbranchen geführt. Trotz der schwierigen Wirtschaftssituation, die wegen der Pandemie entstanden ist, hat eine Reihe von Investoren, die ihre Tätigkeit in der Region führt, über die Entwicklung und den Start von neuen Initiativen bekannt gegeben. So hat das mexikanische Unternehmen Nemak mit dem Bau der zweiten Linie der Fabrik zur Herstellung von Zylinderköpfen- und blöcken der Antriebe im Industriepark „Sawolshje“ begonnen. Auf die zweite Etappe der Lokalisierung im Gebiet Uljanowsk ist der türkische Produzent von Autositzen – das Unternehmen Martur gekommen.

Es wird die Arbeit zur Entwicklung der Export- und Importtätigkeit geführt: In diesem Jahr wurde die erste Partie von Windflügeln exportiert, die in Uljanowsk in der ersten russischen Fabrik zur Herstellung von Windflügeln Vestas Manufacturing Rus produziert wurden. Bei der Einhaltung aller Sicherheitsmaßnahmen wurde der erste direkte Containerzug aus der chinesischen Sonderwirtschaftszone „Zibo“ im Rahmen des neuen internationalen Projekts „Eine Zone, ein Weg“ empfangen und die Lieferung der Produktion der Uljanowsker Produzenten in die Chinesische Volksrepublik organisiert.

Auch hat der Leiter der Korporation für die Entwicklung dem regionalen Leiter die Ergebnisse der Arbeit nach den Ergebnissen von elf Monaten 2020 und die Pläne für 2021 vorgestellt.

„Zum Moment wurde die Realisierung von vier Investitionsprojekten mit dem Gesamtumfang von Kapitalanlagen von zirka 1 Mrd. Rubel beendet, es wurden rund 350 neue Arbeitsplätze geschaffen. Insgesamt planen 15 Investoren die Projekte mit einem Gesamtumfang von Kapitalanlagen von zirka 11 Mrd. Rubel im gebliebenen Zeitraum 2020 und im Jahr 2021 in Betrieb zu nehmen. Das sind noch 1.500 Arbeitsplätze. Wir erwarten auch, dass elf Investoren mit den Kapitalanlagen von über 12 Mrd. Rubel mit dem Bau ihrer Produktionsobjekte im nächsten Jahr beginnen. Ihre Realisierung wird in den Jahren 2021-2023 beendet werden“, berichtete Sergej Wassin.

09.12.20