In der neuen Produktion von Autokomponenten im Gebiet Uljanowsk werden mehr als 100 neue Arbeitsplätze geschaffen werden

Ein entsprechendes Abkommen haben der Gouverneur Sergej Morosow, der Leiter der Korporation für die Entwicklung der Region Sergej Wassin und der Generaldirektor des Unternehmens Nemak Rus Anatoli Lusgin unterzeichnet.

 

„Das Unternehmen Nemak hat den Beschluss über die Erweiterung der Produktion und über die Umsetzung des neuen Projekts gefasst: Auf dem Territorium der arbeitenden Fabrik  wird noch ein Gebäude errichtet werden, wo die Zylinderköpfe und -blöcke für die Fahrzeuge Hyundai produziert werden werden. Im Rahmen der Verwirklichung des Projekts werden 100 neue Arbeitsplätze für regionale Einwohner geschaffen werden. Der Investor hat fast 2,2 Mrd. Rubel angelegt“, betonte Sergej Morosow.

Der Leiter der Fabrik in Uljanowsk Anatoli Lusgin teilte mit, Mitte Sommer 2021 wird ein neues Gebäude gebaut werden und es werden erste Prototypen der Produktion hergestellt werden werden.

„Im Februar beginnen wir das Personal zu rekrutieren und werden noch 20 Menschen anstellen, allmählich bei der Umsetzung des Projekts werden wir die Zahl der neuen Mitarbeiter bis auf 100 und mehr steigern. Anfang September planen wir zirka 30.000 Fahrzeugsätze zu produzieren, bei der Auslastung aller Kapazitäten im Jahre 2022 werden wir den Umfang bis zu 200.000 Fahrzeugsätzen steigern“, erzählte der Leiter. 

Es sei erwähnt, dass das Unternehmen zur Herstellung von Autokomponenten im Industriepark „Sawolshje“ seit September 2015 arbeitet, dort werden die Zylinderköpfe und -blöcke für Motoren produziert. Die Projektkosten haben über 2,4 Mrd. Rubel betragen, es wurden mehr als 200 neue Arbeitsplätze geschaffen. Die Fabrik wurde das erste Projekt der Korporation Nemak in Russland und die 35. Produktionsstätte weltweit. Die Hauptkunden der Uljanowsker Fabrik sind derzeit führende weltweite Autoproduzenten Volkswagen und Skoda.

Während des Beirats zu Investitionen wurden die Ergebnisse der Branche zusammengefasst und die Pläne für 2021 erläutert. „Wir planen, dass 14 Projekte mit einem Gesamtinvestitionsumfang von 9,5 Mrd. Rubel in Betrieb genommen werden werden, es werden zirka 1.600 Arbeitsplätze für die regionalen Einwohner geschaffen werden. Auch werden wir in der nächsten Zeit neue Verträge schließen: In der zweiten Hälfte des Februars findet das Konsultativrat für ausländische Investitionen statt, wo wir zwei neue Abkommen unterzeichnen werden“, teilte der Generaldirektor der Korporation für die Entwicklung der Region Sergej Wassin mit.

Im Vorfeld der Investitionsbotschaft, die in diesem Jahr vom Gouverneur für eine Periode von drei Jahren geplant wurde, wurde die Frage des Restarts des Investitionszyklus besprochen.

„Wir werden die Institute der Entwicklung durch deren Zusammenlegung, Überarbeitung von Aufgaben und Festlegung der KPI umladen, in denen die Feedbacks von den Investoren „eingebettet“ werden werden. Außerdem werden wir die Entwicklung von den dörflichen Territorien fortsetzen, um die Produktionen in gebietlichen Kreisen zu lokalisieren, bzw. die Schaffung von den Technoparks und die Vorbereitung von Teams der Entwicklung. Ein wichtiger Aspekt des Restarts des Zyklus ist Vervollkommnung des Systems der Maßnahmen zur staatlichen Unterstützung, um maximal günstige Bedingungen für den Investor zu schaffen bzw. die Entwicklung der Infrastruktur der Industriezonen und die Erhaltung der Unabänderlichkeit der Bedingungen der Umsetzung von den Investitionsabkommen“, so die erste Stellvertreterin des Vorsitzenden der Regierung des Gebietes Uljanowsk Marina Alexejewa.

Außerdem wurde eine Reihe von Fragen während des Beirats zu Fragen der Investitionen behandelt: die Modernisierung und Erweiterung der Produktion von Autositzen durch das Unternehmen Martur, der Bau der Sonnenkraftwerke durch das Unternehmen Uljanowsker SES, die Rekonstruktion und Modernisierung der Produktionskapazitäten durch das Unternehmen Simbirsk-muka, das Projekt im Bereich der staatlich-privaten Partnerschaft des Unternehmens Lanit zur Schaffung der diagnostischen Heilklinik auf dem Territorium des Uljanowsker gebietlichen klinischen Krankenhauses. Als Ort zur Durchführung des Beirats wurde Radisson Hotel Ulyanovsk nicht zufällig gewählt:  Den Teilnehmern der Veranstaltung wurde die Konzeption der Schaffung des Kongresszentrums auf der Basis des Hotels vorgestellt. Fünf aus sechs Stöcke des linken Teils des Gebäudes mit einer Fläche von mehr als 7.000 m2 werden wie geplant für die Durchführung der großen Geschäftsveranstaltungen sowohl von föderalem als auch von internationalem Niveau benutzt werden. Die Projektkosten liegen bei zirka 500 Mio. Rubel. Vorläufige Frist des Abschlusses der Arbeiten und die Eröffnung des Kongresshalls ist für Juli 2021 geplant. Die Schaffung solches Platzes wird die Möglichkeit geben, den touristischen Export auf neues Niveau zu bringen und wird zum Zentrum des Restarts der ganzen touristischen Branche der Region.

09.02.21