In der Hafen-Sonderwirtschaftszone „Uljanowsk“ wurde die Warenmarkierung organisiert

Der Föderale Zolldienst Russlands hat die Möglichkeit der Durchführung solcher Prozedur in der HSWZ bestätigt. Dies wird den Residenten die Möglichkeit geben, neue Richtungen der Investitionstätigkeit zu entwickeln und zusätzliche Arbeitsplätze für die regionalen Einwohner zu schaffen.

 

„Die Hafen-Sonderwirtschaftszone „Uljanowsk ist heutzutage einer der wichtigsten regionalen Investitionsplätze. Die hier arbeitenden Unternehmen haben bereits zirka drei Milliarden Rubel in die Wirtschaft der Region investiert und fast 700 neue Arbeitsplätze geschaffen. Solche Plätze sind Driver der Entwicklung der Wirtschaft. Es ist wichtig, nicht stehen zu bleiben, sondern fortzusetzen, komfortable Bedingungen für die Arbeit der Investoren auf seinem Territorium zu schaffen“, betonte der Gouverneur Sergej Morosow.

Der Generaldirektor der Korporation für die Entwicklung der Region Sergej Wassin erzählte, die Schaffung der Zentren für die Warenmarkierung in der Sonderwirtschaftszone des Hafen-Typs sei eine der aussichtsreichen und aktuellen Tätigkeitsrichtungen in der Epoche der Digitalisierung.

„Dies wird zur Schaffung der neuen Arbeitsplätze und zur Steigerung der Haushaltsabführungen beitragen. Die vorbereitete Infrastruktur des Industrieplatzes „Uljanowsk“, ein bequemes Transport- und Logistiksystem sowie ein spezielles Steuer- und Zollregime werden den Investoren helfen, die neue Tätigkeitsart erfolgreich zu entwickeln“, so der Leiter.

Laut den Informationen der Spezialisten der Korporation hat das Unternehmen Eliteam, das die Produktionsräume im Industriepark „Platfoma“ pachtet, als erstes aus den Residenten der HSWZ die Markierung von den ausländischen Textilien im Verfahren der freien Zollzone organisiert. In den Industriepark ist schon ein Lastkraftwagen mit den Waren für die Markierung gekommen. Der Resident plant zusätzlich zirka 20 Menschen einzustellen, um die Operationen zur Eintragung des digitalen Codes auf die Warenverpackung zu verwirklichen. Neben des Großhandels mit Textil beschäftigt sich Eliteam mit der Produktion von Plüschtieren, Souvenirs und Geschenkverpackung. Die Käufer der Erzeugnisse sind große Handelsnetze, russische Korporationen bzw. Veranstalter von Events für Kinder.

„Wir danken dem Föderalen Zolldienst Russlands für die Mitwirkung und Behandlung der Fragen, die bei den Residenten der Hafen-Sonderwirtschaftszone erscheinen. Wir laden sowohl die Investoren ein, die an der Schaffung des ersten Komplexes für die Markierung in der HSWZ interessiert sind, als auch die Partnern unter den Uljanowsker und russischen Unternehmen, die die Markierung der Waren „schlüsselfertig“ brauchen, die neuen Möglichkeiten in Gebrauch zu nehmen. Wir sind immer für die Zusammenarbeit bereit und offen“, kommentierte der Generaldirektor der Sonderwirtschaftszone des Hafen-Typs „Uljanowsk“ Oleg Barabanow.

Es sei erwähnt, dass eine allmähliche Einführung der obligatorischen Markierung der verschiedenen Gruppen von Waren in Russland seit 2016 verwirklicht wird. Dafür wurde das Nationale System für digitale Markierung und Verfolgbarkeit der Waren „Ehrliches

Label“ durch das Zentrum für Entwicklung von aussichtsreichen Technologien geschaffen. Der Code wird den gewissenhaften Produzenten und Importeuren ausgegeben, mit dessen Hilfe der ganze Weg der Ware verfolgt wird – vom Fließband bis hin zur Online-Kasse, die sie aus dem Umsatz herausführt. Das System „Ehrliches Label“ registriert den Übergang der Ware auf allen Etappen des Logistiknetzes, was den Ersatz der qualitativen Ware durch die Fälschung unmöglich macht. Die obligatorische Markierung wird den Verbrauchern die Echtheit und die angekündigte Qualität der Produktion garantieren können, indem sie als Endergebnis die Warenmärkte durchsichtig macht. Die Stifter des Projekts „Ehrliches Label“ rechnen darauf, dass die digitale Markierung dem Business die Möglichkeit geben wird, die Produktivität zu erhöhen, die logistischen Schemas zu vervollkommnen, den Anteil des Markts zu steigern und als Endergebnis den Erlös zu vergrößern.

Zu den Erzeugnissen, die zurzeit in Russland zu markieren sind, gehören Schuhwaren, Waren der Leichtindustrie, Fotoapparate und Blitzlichtlampen, Reifen und Laufdecken, Parfüm und Duftwasser, Arzneimittel, Tabak, Pelzmäntel. Vom 1. Januar 2021 wurde der Umsatz der nicht markierten Waren der Leichtindustrie (Lederwaren, Strickkleidung, Mäntel, Regenmäntel, Bett-, Küchen- und Tischwäsche) in Russland verboten. Noch eine Reihe von Waren befindet sich im Stadium des Experiments und muss bis 2024 der obligatorischen Markierung unterzogen werden.

24.02.21