Alexej Russkich: „Unter den neuen wirtschaftlichen Gegebenheiten ist es wichtig, die einheimischen Produzenten maximal zu unterstützen“

Im Rahmen des Forums „Made in Ulyanovsk Region“ traf der Leiter der Region am 15. April mit den Vertretern mittelständischer Industrieunternehmen zusammen und besprach die Möglichkeiten eines raschen Produktionswachstums unter den derzeitigen Bedingungen.


„Wir arbeiten an systemischen Lösungen für die Probleme der regionalen Wirtschaft im Zusammenhang mit den Sanktionen aktiv. Ich möchte mich für den Dialog mit unseren Unternehmern bedanken, die in der industriellen Produktion tätig sind und einzigartige, wettbewerbsfähige Produkte schaffen. Beim Aufbau eines Unterstützungssystems ist es wichtig, dass wir das Feedback erhalten. Im Gebiet Uljanowsk gibt es viele Produktionsstätten, die ich persönlich besuche und mit ihren Leitern spreche. Sie alle haben ein langfristiges Investitionsprogramm für 5-10 Jahre. Unsere Aufgabe in der neuen wirtschaftlichen Realität ist es, die Fristen der Realisierung zu verrücken und ihre Pläne beschleunigt umzusetzen“, sagte Alexej Russkich in seiner Eröffnungsrede.
Das Ziel des Treffens war es, die Maßnahmen zur staatlichen Unterstützung zu bestimmen, die die inländischen Investitionen stimulieren und kurzfristig das Produktionsvolumen erhöhen, neue Produkttypen entwickeln, insbesondere solche, die Importe substituieren.
Vergünstigte Kreditprodukte sind ein wichtiger Bedarf der Unternehmen. Der Gouverneur Alexej Russkich forderte die Unternehmensleitungen auf, die regionalen und föderalen Mittel zur Entwicklung der Industrie aktiv zu nutzen.
„Im Jahr 2021 erhielten sieben Unternehmen des Gebietes Uljanowsk die Kreditmittel für die Entwicklung ihrer Projekte zu einem Zinssatz von 1 bis 3 % pro Jahr. Der Gesamtbetrag der eingeworbenen Mittel belief sich auf mehr als zwei Milliarden Rubel. Der Föderale Fonds verfügt heute über 11 verschiedene Kreditprogramme und wir sind bereit, den Unternehmen bei der Erstellung und Begleitung von Anträgen zu helfen“, so Natalja Artemjewa, Exekutivdirektorin des Fonds für die Entwicklung der Industrie und des Unternehmertums.
Während des Treffens wurde auch über die Pläne der regionalen Regierung gesprochen, die Anträge der Unternehmen auf fertige Produktionsflächen zu prüfen, teure Gemeinschaftsausrüstungen in den industriellen Technoparks bereitzustellen und die Zertifizierung neuer Produkte, die Zusammenarbeit, die Förderung und den Eintritt in die Exportmärkte zu beschleunigen.

25.04.22