Das Gebiet Uljanowsk präsentierte die Erfahrungen der Zusammenarbeit mit der Republik Türkei

Auf dem Forum „Russland – Türkei: neue Herausforderungen und Chancen für die Zusammenarbeit und Partnerschaft“ hielt die Erste Stellvertretende Vorsitzende des Gebietes Marina Alexejewa die Rede.


Die Veranstaltung wurde von der Assoziation „Russisch-Türkischer Dialog“ und der Russisch-Türkischen Arbeitsgruppe des Russischen Verbands der Industriellen und Unternehmer mit der Unterstützung der Zeitschrift „Russian Business Guide“ organisiert. Während des Forums erklärten sich die russischen und türkischen Vertreter bereit, eine konstruktive Zusammenarbeit in allen Richtungen zu verstärken, einschließlich der Ausweitung der Zusammenarbeit in den Bereichen Handel, Wirtschaft und Investitionen.

„Die Türkei ist einer der langjährigen und wichtigsten Wirtschaftspartner des Gebietes Uljanowsk. Unser Portfolio umfasst eine große Anzahl von Kooperationsvereinbarungen. Es wurden die Partnerschaft mit dem Exporteurverband Uludag, dem Rat für Außenwirtschaftsbeziehungen, der Konföderation für die Unternehmer und Industriellen und dem Verband für die Textil- und Bauindustrie der Republik Türkei geschlossen. Es wurde eine Kooperationsvereinbarung mit der Handelskammer von Istanbul unterzeichnet. Der Außenhandelsumsatz des Gebietes mit diesem Land wächst von Jahr zu Jahr“, sagte Marina Alexejewa.

Die Investitionspartnerschaft entwickelt sich weiter. Bislang haben türkische Unternehmen drei große Industrieprojekte in der Region umgesetzt: AB InBev Efes betreibt seit 2010 eine Bierfabrik und im Januar 2016 hat das türkische Unternehmen Martur mit der Massenproduktion von Autositzen begonnen. Unter Beteiligung der türkischen Technologien wurde 2018 ein Stahlproduktionsprojekt des russischen Unternehmens Pamir umgesetzt. Außerdem wird ein türkisches Projekt zur Herstellung von Materialien für die Verbundstoffindustrie in der Sonderwirtschaftszone „Uljanowsk“ umgesetzt. Das Gesamtvolumen der Investitionen dieser Unternehmen in die Wirtschaft der Region belief sich auf mehr als neun Milliarden Rubel, es wurde 650 gut bezahlte Arbeitsplätze geschaffen.

„Es freut uns sehr, dass wir das Jahr 2022 mit der Unterzeichnung des Investitionsabkommens mit dem türkischen Unternehmen begonnen haben, für das wir derzeit das Produktionsgebäude in einem der leistungsfähigsten Industrieparks Russlands im Rahmen des Infrastrukturmenüs errichten“, fügte Marina Alexejewa hinzu.

Darüber hinaus wird im Gebiet Uljanowsk die Zusammenarbeit zwischen den russischen Unternehmen, ausländischen Investoren und türkischen Bauunternehmen LimakMarashstroy, StroyDevelopment und Renaissance Construction beim Bau großer Infrastruktur-, Handels-, Unterhaltungs- und Industrieobjekte aufgebaut.

Die Teilnehmer der Plenarsitzung schätzten die Arbeit der Region in Bezug auf die Heranziehung von Investitionen und die Schaffung von den Bedingungen für die Geschäftsführung hoch ein.

Nach Angaben der Korporation für die Entwicklung der Region gibt es im Gebiet Uljanowsk fertige Produktionsstätten für jeden Investor. Dabei handelt es sich sowohl um die Grundstücke mit vorbereiteter industrieller Infrastruktur als auch um die Produktionsgebäude, in die ein Unternehmen sofort einziehen und seine Tätigkeit aufnehmen kann. Außerdem werden im Gebiet Uljanowsk alle in der Russischen Föderation existierenden Formen und Maßnahmen zur Unterstützung von Investoren angepasst. Ein bedeutender Vorteil der Region ist der reibungslose Ablauf des Verwaltungsverfahrens und eine schnelle Erhaltung der erforderlichen Genehmigungen und Dokumente im Rahmen der Projektbegleitung.

 

 

06.06.22