Der Gouverneur des Gebietes Uljanowsk Alexej Russkich schlug eine Reihe von Initiativen zur Förderung des Inlandstourismus in den Regionen der Powolshje vor

Am 24. Juni nahm das Oberhaupt der Region an der Diskussionsrunde des Komitees der Staatsduma für Tourismus und Entwicklung der Tourismusinfrastruktur im Rahmen des Wirtschaftsforums in Tscheboksary teil.


Am Runden Tisch sprachen auch der Vorsitzende des Komitees der Staatsduma für Tourismus und Entwicklung der Tourismusinfrastruktur Sangadshi Tarbajew, der Präsident der Republik Tschuwaschien Oleg Nikolajew, die Abgeordneten der Staatsduma, die Leitung der Korporation Tourism.rf sowie die Vertreter der Tourismusbranche aus Moskau, der Republik Tatarstan und des Gebietes Nishni Nowgorod. 

Alexej Russkich betonte, dass die Regionen der Powolshje heute eine gemeinsame Aufgabe haben, möglichst viele Touristen anzuziehen. Zu diesem Zweck sollten gemeinsame Initiativen in den Bereichen Kultur und Tourismus entwickelt werden. Der Leiter der Region unterbreitete eine Reihe von den Vorschlägen zur Entwicklung des Flusstourismus, die die Umsetzung des neuen föderalen Projekts „Große Wolga-Route“ beschleunigen könnten.

„Das Gebiet Uljanowsk und die Republik Tschuwaschien verfügen bereits über beachtliche positive Erfahrungen bei der Umsetzung gemeinsamer Projekte, es gibt ein Abkommen über die Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen. Das interregionale Tourismusprojekt „Große Wolga-Route“, das fünf Regionen des Priwolshsker Föderationskreises umfasst, soll unserer Zusammenarbeit neuen Schwung verleihen. Eine der Prioritäten des Projekts ist Wiederherstellung des Systems der Personenbeförderung auf der Wolga. Dies gilt insbesondere für das Gebiet Uljanowsk. Um die Umsetzung des Projekts zu beschleunigen, halte ich es für notwendig, zusätzliche föderale Mechanismen in Gang zu setzen, die die Regionen beim Erwerb der Binnenschifffahrt, beim Bau der Hafeninfrastruktur und der Kaimauern unterstützen. Wir werden unsere Vorschläge an den zuständigen Ausschuss der Staatsduma senden, um sie in das neue Gesetz über den Flusstourismus aufzunehmen“, sagte Alexej Russkich.

Der Vorsitzende des Komitees der Staatsduma für Tourismus und Entwicklung der Tourismusinfrastruktur Sangadshi Tarbajew schlug vor, das Gebiet Uljanowsk in die Arbeitsgruppe zur Ausarbeitung des Gesetzentwurfs über den Flusstourismus aufzunehmen.

Während seiner Rede betonte Alexej Russkich, dass das Gebiet Uljanowsk in die Route „Wolga-Reise“ aufgenommen wurde, die 7 Subjekte des Priwolshsker Föderationskreises vereinte. Im Rahmen des Projekts ist die Region bereit, den Touristen einen einzigartigen Geopark „Undoria“ zu präsentieren. Zuvor hatte Alexej Russkich während des Priwolshsker Wirtschaftsforums mit Dmitri Tschernyshenko, dem stellvertretenden Vorsitzenden der Regierung Russlands, über die Entwicklung des Gesamtplans des Geoparks gesprochen.

Während des Runden Tisches bat Alexej Russkich auch Sergej Krasnopjorow, dem Exekutivdirektor der Gesellschaft Tourism.RF, bei der Lösung dieses Problems zu unterstützen. Der Gouverneur des Gebietes Uljanowsk wies auch darauf hin, dass die Region die Fläche des Paläontologischen Museums von Undory erweitern muss. Die Region rechnet auf die Unterstützung ihrer föderalen Kollegen, um dieses Problem zu lösen.

Das Oberhaupt der Republik Tschuwaschien Oleg Nikolajew betonte in seiner Rede die Bedeutung des Projekts „Große Wolga-Route“ für die Entwicklung des Inlandstourismus im Priwolshsker Föderationskreis und auf die „Wiederbelebung“ der Wolga.

„Es ist für uns sehr wichtig, die Umweltfreundlichkeit zu gewährleisten und gleichzeitig die Wolga zu beleben. Diese Aufgabe kann durch die Umsetzung des ESG-Projekts gelöst werden, das auf die Möglichkeit abzielt, das Wolga-Wassergebiet als Kohlenstoffdeponie zu nutzen. Diese Arbeit wird es uns ermöglichen, die Aufgabe der Tourismusentwicklung zu verwirklichen, die Ökologie zu entwickeln und einen niedrigen Kohlenstoff-Fußabdruck zu gewährleisten“, fasste Oleg Nikolajew zusammen.

11.07.22