Das Gebiet Uljanowsk wird ein aktiver Teilnehmer des Exportkorridors „Nord-Süd“

Im Gebiet hat die Woche des nationalen Projekts „Internationale Kooperation und Export“ begonnen, in dessen Rahmen die Unterstützung für die Unternehmen des Gebietes Uljanowsk geleistet wird und neue Auslandsmärkte angeboten werden.

 

Nikolai Sontow, Minister für wirtschaftliche Entwicklung und Industrie des Gebietes Uljanowsk sagte, dass die wichtigsten Warengruppen, die aus dem Gebiet Uljanowsk exportiert werden, Autoteile, Produkte der chemischen Industrie und Metallprodukte sind. Dank der Lieferungen von Getreide und Sonnenblumenöl ist auch der Export von Fertigproduktion im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um fast die Hälfte gestiegen.

Zu den Exportführern gehören große Unternehmen wie UAZ, staatliches Wissenschaftszentrum NIIAR und AO Technologiezentrum Metallokonstrukzija, zu den kleinen und mittleren Organisationen gehören Meridian ANK, Vneshtorgexport sowie Novatek. Kasachstan, Weißrussland und Ungarn sind derzeit die größten Handelspartner des Gebiets Uljanowsk.

„Mit der Einführung von restriktiven Maßnahmen gegen die Russische Föderation und dem Verbot einer Reihe von Uljanowsker Waren durch „unfreundliche“ Länder ändert sich zwangsläufig die Geographie der Exporte unserer Unternehmen. Dank der aktiven Politik der Region entwickelt sich die handelspolitische Zusammenarbeit mit solchen Ländern wie Weißrussland, Kasachstan, Usbekistan, die Türkei, China und der Iran rasch“, so Nikolai Sontow.

Insbesondere wird die Füllung des Showrooms der Uljanowsker Hersteller in Usbekistan fortgesetzt, wo sich die Produkte von Marbax Russland und San Marco gut bewährt haben, die Spülen, Waschbecken und Küchenmöbel herstellen. Die Ausstellung der Hersteller von Innentüren ist derzeit geplant. In der Zukunft wird eine kollektive Handels- und Logistikinfrastruktur für die Unternehmen des Gebiets Uljanowsk in Weißrussland, Kasachstan und dem Iran geschaffen werden.

Für die Exportentwicklung wird das Gebiet Uljanowsk die neuen Logistikwege aktiv nutzen. Es wird daran gearbeitet, einen Containerzug, der regelmäßig zwischen China und dem Gebiet Uljanowsk verkehrt, mit Waren aus Uljanowsk zu beladen. Außerdem finden die Konsultationen über die Entwicklung des Handelskorridors „Nord-Süd“ statt, der auch den Güterverkehr entlang der Wolga umfasst. Die Verhandlungen mit allen Beteiligten an dem logistischen Großprojekt stehen kurz vor dem Abschluss.

„Es ist wichtig zu betonen, dass trotz des Sanktionsdrucks die Nachfrage nach Uljanowsker Gütern nicht nur in befreundeten Ländern, sondern auch in der ganzen Welt anhält, wohin die Lieferungen insbesondere über unsere türkischen Partner weitergehen. Dies wird durch den Anstieg des Exportvolumens mit der Republik Türkei bestätigt. Die Geschäftsleute bemühen sich weiterhin aktiv um eine verstärkte Exportzusammenarbeit. Bereits im November werden die regionalen Hersteller an der 33. Internationalen Ausstellung „Möbel, Zubehör und Polsterstoffe“ teilnehmen, wo sie die Möglichkeit haben, eine Zusammenarbeit mit potenziellen Kunden zu vereinbaren“, so Ruslan Gainetdinow, Leiter des regionalen Zentrums „My Business“.

Im Rahmen des regionalen Projekts „Systemmaßnahmen zur Förderung der internationalen Kooperation und des Exports" werden die Instrumente für den neuen regionalen Exportstandard eingeführt, die nicht nur die Ausweitung der Auslandsvertretungen vorsehen, sondern auch die Anregung lokaler Produzenten zu Exportaktivitäten umfassen.

Insbesondere werden exportorientierte Unternehmen geschult, Informations- und Beratungsdienste angeboten sowie wird Beistand bei der Teilnahme an internationalen Ausstellungen und Messen, dem Wettbewerb „Exporteur des Jahres“ und bei der Registrierung auf der Plattform „My Export“ geleistet.

Es gibt eine finanzielle Unterstützung für die Unternehmen des agroindustriellen Sektors zur Durchführung von Meliorationsarbeiten. Sie erhalten die Möglichkeit, 50 % der Kosten für den Bau und Wiederaufbau von Be- und Entwässerungsanlagen zu erstatten. Im Jahr 2022 sieht das Projekt für diesen Zweck 343,6 Millionen Rubel vor. OOO Agro-Neptun und OOO Agro-Invest aus dem Kreis Nowospasski haben diese Fördermaßnahme bereits in Anspruch genommen. Mehr als zweitausend Hektar Meliorationsfläche werden sich positiv auf den Anbau von Luzerne, Mais und Sojabohnen auswirken, ein Teil davon soll in Zukunft exportiert werden.

Die Woche des nationalen Projekts fällt zeitlich mit dem Start des föderalen Bildungsprogramms „Exportstandard für kleine und mittlere Unternehmen“ im Gebiet Uljanowsk zusammen, das durch die Exportschule des russischen Exportzentrums entwickelt wurde. Elf Unternehmen nehmen unentgeltlich an der Ausbildung teil. Das Projekt wird auf der Grundlage des regionalen Zentrums für die Exportunterstützung durchgeführt.

Während der Woche sind außerdem eine Reihe von Sitzungen, internationalen Konsultationen im Online-Format und eine Arbeitssitzung des Exportrates geplant, bei denen aktuelle Fragen der Außenhandelsentwicklung im Gebiet Uljanowsk erörtert werden werden. Eine Reihe von Veranstaltungen wird in den Munizipalitäten stattfinden.

 

 

21.11.22