Alexej Russkiсh besprach mit den Leitern der Uljanowsker Unternehmen die Erhöhung der Produktionskapazität und des Exportvolumens

Am 2. Dezember besuchte der Gouverneur des Gebietes Uljanowsk die Unternehmen Italon, Leonis und Mebelny Konzern und besprach mit der Unternehmensleitung Entwicklungspläne.


„Die Produkte der Unternehmen des Gebietes Uljanowsk sind nicht nur in Russland, sondern auch im Ausland gefragt. Wir werden unsere exportierenden Unternehmen weiterhin unterstützen. Zu diesem Zweck ergreift die Region Maßnahmen zur Förderung lokaler Produzenten, die zur Steigerung des Produktionsvolumens, zur Schaffung neuer Arbeitsplätze und Erhöhung der Gewinne beitragen. Es gibt auch die Programme für die Gewährung von Vorzugskrediten“, so Alexej Russkich.

Die Fabrik Leonis fertigt und verkauft Polstermöbel. Die Produkte werden in russische Regionen und in die GUS-Länder – Belarus und Kasachstan – geliefert. Es ist geplant, in naher Zukunft mit der Republik Kirgisistan zu verhandeln.

Italon entwickelt und fertigt die Geräte zur Satellitenüberwachung und zur Kontrolle des Kraftstoffverbrauchs. Das Unternehmen stellt auch die Systeme zur Überwachung von Lastkraftwagen her. Das Unternehmen exportiert seine Produkte derzeit nach Indien, Usbekistan und Estland.

Mebelny Konzern stellt Polstermöbel her und liefert diese in die Regionen des Landes und nach Kasachstan. Neben anderen Unternehmen unterstützte das Unternehmen die Uljanowsker Kämpfer und nähte umgehend zusätzliche Uniformen. Nach Angaben der Geschäftsleitung ist nun eine Ausweitung der Produktion geplant: die Eröffnung einer neuen Nähwerkstatt und die Aufnahme der Produktion von Uniformen, taktischen Rucksäcken und Erste-Hilfe-Koffern.

Laut Ruslan Gainetdinow, dem Leiter des regionalen Zentrums „My Business“, hat der Gouverneur des Gebiets Uljanowsk das Zentrum derzeit beauftragt, neue praktische Logistikketten für die Exporteure der Region aufzubauen. So wird beispielsweise gemeinsam mit den iranischen Partnern ein neuer Logistikkanal „Mittelwolga – Enzali – Qazvin“ vorbereitet. Das Projekt wird eine direkte „Fluss-See“-Frachtlieferung von den Häfen in Uljanowsk in den Iran (entlang der Wolga bis zum Kaspischen Meer) zum Hafen Enzali und den Zoll- und Lagerterminals in Qazvin gewährleisten. Dies wird den Unternehmern ermöglichen, die Lieferungen ohne unnötige Zwischenhändler durchzuführen, „freie“ Häfen und spezialisierte Zollterminals für die Lagerung von hergestellten Produkten zu nutzen, die in Russland produziert wurden. Die Strecke wird Teil des Nord-Süd-Transportkorridors sein, der angesichts der schwierigen Handelsbeziehungen mit unfreundlichen Ländern zu einem der wichtigsten Kanäle wird und die Lieferzeiten vom Indischen Ozean bis zur Wolga verkürzt.

Es sei erwähnt, dass die Vereinbarung über die Umsetzung des Projekts „Mittelwolga – Enzali – Qazvin“ während des offiziellen Besuchs der Delegation des Gebietes Uljanowsk im Iran im September 2022 getroffen wurde.

12.12.22