Das Gebiet Uljanowsk entwickelt allseitige Zusammenarbeit mit der Islamischen Republik Iran

Der Gouverneur Sergej Morosow hat die regionale Delegation geleitet, die sich vom 12. bis zum 15.Dezember im Iran mit einem Arbeitsbesuch befindet.

 Außerdem stellen der Generaldirektor der Korporation der Entwicklung der Region Sergej Wassin, der Stellvertreter des Ministers für Forst- und Landwirtschaft und Naturressourcen Margarita Jewarestowa sowie die Uljanowsker Geschäftsleute das Gebiet Uljanowsk vor.

Am 12.Dezember hat der Gouverneur den Produktionsbetrieb eines der potentiellen Geschäftspartner des Gebietes Uljanowsk besucht. Das iranische Unternehmen, das die Druckgasbehälter aus Verbundwerkstoff herstellt, betrachtet unser Gebiet als möglichen Standort für die Lokalisierung seiner Produktion. Der regionale Leiter hat seine Absicht geäußert, den iranischen Unternehmern maximale Unterstützung zu leisten. „Dank unserem Zusammenwirken werden alle gewinnen: sowohl iranische als auch russische Seite. Wenn wir dieses Projekt realisieren werden, schaffen wir ein für unsere Region unikales Unternehmen, das nicht nur neue Arbeitsplätze geben und zu einem riesigen Steuerzahler werden wird, sondern auch die internationalen Beziehungen verstärkt. Und obwohl die Zeit unserer Zusammenarbeit vorläufig kurz ist, haben wir schon in der Zuverlässigkeit unserer iranischen Partner überzeugt. Wir haben jahrhundertealte Beziehungen in der Wirtschaft und Kultur. Wir leben so viele Jahre zusammen, anders kann es vielleicht nicht sein", so Sergej Morosow.

Auch fand das Treffen der gebietlichen Delegation mit Reza Sayyar, dem Maire der Stadt Ghom, eines der in dem Iran größten religiösen Industrie- und Kulturzentren, an diesem Tag statt. „Wir freuen uns sehr über eine intensive Entwicklung des bilateralen Zusammenwirkens zwischen dem Iran und der Russischen Föderation. Die Präsidenten unserer Länder haben bereits neun Male getroffen. Die handelswirtschaftlichen Beziehungen zwischen unseren Ländern entwickeln sich schnell und ständig. Es ist sehr wichtig, das Zusammenwirken der Regionen Russlands und des Iran zu verstärken, eine günstige Atmosphäre für die Vertreter der Geschäftskreise unserer Länder zu schaffen. Wir, die Leiter der Regionen, können ein sehr festes Fundament für die Entwicklung des Zusammenwirkens legen und diesen Beziehungen einen guten Impuls geben", betonte der Maire.

Er fügte auch hinzu, dass das Potential der Beziehungen des Gebietes Uljanowsk und der Stadt Ghom in der Industrie, dem Handel und Tourismus groß ist. Auch hat der Herr Sayyar die Initiative eingebracht, das Memorandum über die gegenseitige Verständigung zwischen den Regionen im Rahmen zu unterzeichnen, der durch die Seiten bestimmt ist. Das Gebiet Uljanowsk hat diese Idee unterstützt.

„Wir arbeiten mit dem Iran in den Bereichen Atomtechnologien, Automobilbau, Logistik und Handel, aber wir sind der Meinung, dass es nicht genügt. Deshalb wird geplant, mit den iranischen Partnern einige Abkommen über die Schaffung im Gebiet Uljanowsk sofort von einigen Betrieben zu schließen. Wir beabsichtigen auch, die Zusammenarbeit in den Bereichen Werkzeugmaschinenbau und IT-Technologien, Metallurgie, Agrar- und Industriekomplex und in anderen Branchen zu entwickeln. Für diese Ziele sind wir bereit, das Projekt eines großen Logistikzentrums auszuarbeiten sowie eigene Unternehmen hier in Ghom zu platzieren", so Sergej Morosow.

Auch hat die Delegation des Gebietes Uljanowsk ein erweitertes Treffen mit den Geschäftsleuten der Provinz Ghom und der Leitung der regionalen Handels- und Industriekammer durchgeführt. Der Generaldirektor der Korporation der Entwicklung des Gebietes Uljanowsk Sergej Wassin hat die Region präsentiert, und die russischen und iranischen Geschäftsleute haben die Ideen über mögliche Zusammenarbeit getauscht. Separat wurde die Frage nach dem Zusammenwirken im Bereich des Agrar- und Industriekomplexes betrachtet.

„Wir haben die Vorschläge für iranische Unternehmen, die beabsichtigen, ihre Projekte im Bereich der Landwirtschaft zu realisieren. Es gibt die Möglichkeit, die staatlichen Grundstücke zu vermieten oder private Nutzflächen ins Eigentum im Gebiet Uljanowsk zu günstigen Bedingungen zu erwerben. Wir haben bereits voraussichtliche Verabredungen in dieser Richtung mit unseren Partnern aus dem Iran. Ich glaube, dieses Zusammenwirken wird ein gutes Resultat geben", so Sergej Wassin.

Es sei erwähnt, dass eine aktive Arbeit zur Knüpfung von handelswirtschaftlichen Beziehungen mit der Islamischen Republik Iran im Gebiet Uljanowsk im Frühling 2016 begonnen ist. Zurzeit arbeitet das Zentrum für Unterstützung des Exports der Korporation der Entwicklung des Unternehmertums des Gebietes Uljanowsk alle Möglichkeiten des Eintritts der Uljanowsker Unternehmen auf den Markt der Islamischen Republik Iran durch. Dabei erscheint die Notwendigkeit, optimale logistische Kanäle zur Beförderung von Gütern an den Iran und das Zahlverfahren durchzuarbeiten. Dafür wird das Projekt eines Logistikhubs in der Region geschaffen. In seinem Rahmen wird geplant, die Kapazitäten des Hafens an der Wolga zu vergrößern, um die Schiffe mit Sammelgütern nachzuladen. Die geplante Frist der Realisierung des Projektes sind Jahre 2017-2018. Eine bequeme Logistik gibt schon heute die Möglichkeit, die Güter (vorläufig Getreide und den Bruch von Eisenmetallen) durch Schlüsselhäfen direkt an den Iran nach der Marschroute Uljanowsk-Astrachan-Anzali zu liefern. Im Iran wurde bereits die Vertretung des Gebietes Uljanowsk auf der Basis des Unternehmens GTI International in der freien Wirtschaftszone und der Logistikterminal geschaffen. Die Broker im Gebiet Uljanowsk verzollen die Güter im Laufe von 3-4 Stunden. Die wichtigsten Güter für den Hafenhub werden Getreide, Baustoffe und petrolchemische Ausrüstung sein. Man wird Güter als große Produktionsserien oder als Sammellpartien liefern können.

Es wird auch die Zusammenarbeit in den Bereichen hohe Technologien, Gerätebau, Holzbearbeitung und Baubranche entwickelt.

20.12.16