Zur Feier des 100. Jahrestags der Revolution hat der Verwandte von Mao Zedong Cao Yunshan das Gebiet Uljanowsk besucht

Er traf sich mit dem Gouverneur Sergej Morosow und den Leitern der Lenin-Gedenkstätten.

 „Wir wissen von Kindheit an, dass Uljanowsk die Heimat von Lenin ist. Vielleicht hat jeder davon geträumt, hierher zu kommen, denn die Geschichte der Sowjetischen Union und Wladimir Lenin ist für uns sehr wichtig. In den Uljanowsker Museen haben wir die Geschichte des Lebens und der Familie von Wladimir Lenin gesehen, die Entwicklung dieses großen Menschen, der die ganze Welt verändert hat. Mao Zedong sagte, dass die chinesische Revolution der russischen Oktoberrevolution entstammt ist. Und dafür, dass sich China jetzt sehr gut entwickelt, sind wir der Sowjetischen Union und Russland dankbar. Ich freue mich sehr, dass ich hierher gekommen bin. Sie haben eine sehr schöne Stadt, intelligente Menschen, reiches Kulturerbe. Die Chinesen haben die russische Natur sehr gern, sie achten Wladimir Lenin und die Wolga-Reisen rufen ein besonderes Interesse hervor. Ich bin sicher, dass ihr Projekt „Rote Route“ ein großes Potential hat“, betonte Cao Yunshan.

Der Delegation, die der Vorsitzende der Assoziation „Rote Erinnerungen“, Forscher des Museums von Mao Zedong in Shaoshan, Enkel des Bruders von Mao Zedong, Cao Yunshan, geleitet hat, hat auch der Stellvertreter des Generalsekretärs der Assoziation „Rote Erinnerungen“ Tang Shuanghe und der Vertreter des Moskauer Zentrums der chinesisch-russischen Kulturbeziehungen Li Zonglun angehört. Die Ehrengäste machten sich mit den Expositionen der Museen von Uljanowsk bekannt, die mit dem Revolutionsführer Wladimir Lenin verbunden sind.

Laut den Worten des Gouverneurs Sergej Morosow entwickelt sich genug enge Zusammenarbeit innerhalb von einigen Jahren zwischen zwei Ländern, Russland und China, diese Zusammenarbeit wird von der politischen Führung der Länder unterstützt. Im Gebiet Uljanowsk wird diese Arbeit fortgesetzt werden. „Wir sind sehr froh, dass solche wichtigen und nahmhaften Gäste in Uljanowsk gekommen sind. Wir wollen nicht nur mit unseren Kollegen sprechen und unsere Pläne über „Rote Route“ prüfen, die ohne Zweifel vom Standpunkt der Heranziehung einer großen Aufmerksamkeit der Bürger der Chinesischen Volksrepublik sehr wichtig sind, sondern wir rechnen auch aufrichtig damit, dass dies einen Impuls für unsere wirtschaftlichen Beziehungen geben wird. Ohne Zweifel haben wir das, worauf wir stolz sein können: Wir haben genug große Zahl von gemeinsamen Investitionsprojekten mit den Unternehmen aus China auf dem Gebiete der Atom- und Nuklearenergetik, in den Bereichen Automobilbau, hohe Technologien. Wir bauen zusammen mit den chinesischen Partnern den Park der Windenergie. Gleichzeitig rechnen wir mit den mehr festen Beziehungen, denn die chinesische Wirtschaft zeigt gute Resultate 6-6,5% des Wachstumstempos. Für uns ist es äußerst wichtig, so zu machen, damit eine größere Zahl von Touristen aus der Chinesischen Volksrepublik kommen könnten, um sich nicht nur mit der Geschichte von Lenin, sondern auch der ganzen Sowjetischen Union bekannt zu machen. Ohne Zweifel wird dies auch eine große Aufmerksamkeit bei den russischen Bürgern wecken, weil wir die Geschichte unseres Landes kennen müssen“, betonte der regionale Leiter.

Die stellvertretende Ministerin für Kunst und Kulturpolitik Marina Michejewa erzählte, der Besuch der chinesischen Gäste in das Gebiet Uljanowsk habe im Rahmen der Tour über russische Städte stattgefunden, die in das Projekt „Rote Route“ eingegangen seien. „Die chinesische Delegation hat bereits Moskau, Kasan, Sankt Petersburg und jetzt Uljanowsk besucht – die Städte, die in die Grand Tour eingehen und im Schicksal und in der Biographie von Wladimir Lenin wichtige Rolle spielen. Es sei erwähnt, dass die Realisierung dieses Projekts zur Popularisierung der weltweit größten Museumssammlung, die der Persönlichkeit und Tätigkeit unserer Landsmanns-Revolutionärs gewidmet ist, sowie zur Unterhaltung des hohen Prestiges der russischen Kultur im Ausland und zur Erweiterung der internationalen Zusammenarbeit im Bereich Kultur und Tourismus beiträgt“, erklärte die Leiterin der Behörde.

„Dank dem heutigen Besuch in das Gebiet Uljanowsk der chinesischen Gäste, die mit eigenen Augen das kulturell-historische und touristische Potential der Region gesehen haben, können wir mit den weiteren Perspektiven der Zusammenarbeit in verschiedenen Richtungen rechnen“, betonte der Leiter der Verwaltung zum Schutz der Objekte des Kulturerbes der Administration des Gouverneurs Scharpudin Hautijew.

Zum Schluss der Veranstaltung wurden die Vertreter der chinesischen Seite zur Teilnahme an den Veranstaltungen eingeladen, die dem 100. Jahrestag der Revolution gewidmet sind und im Gebiet Uljanowsk im Oktober durchgeführt werden werden.

 

22.03.17