Die Uljanowsker Unternehmen wurden Vorreiter bei dem Getreideexport in die Islamische Republik Iran

Die Ergebnisse des Zusammenwirkens und aussichtsreiche gemeinsame Projekte des Gebietes Uljanowsk und des Iran besprach der Gouverneur Sergej Morosow mit dem Außerordentlichen und Beauftragten Botschafter der Republik in Russland Mehdi Sanaei.

 Das Treffen fand am 13.Juli in Dimitrowgrad statt. Der Gouverneur äußerte dem Botschafter seine Dankbarkeit für die Aufmerksamkeit für die Stärkung der Beziehungen zwischen dem Gebiet Uljanowsk und dem Iran und betonte, dass das Zusammenwirken der Territorien in den letzten Jahren wesentlich erweitert hat. “Es bilden sich gute wirtschaftliche, soziale und politische Beziehungen zu verschiedenen Provinzen des Iran heraus. Wir schätzen diese Zusammenarbeit und die Projekte, die wir in nächster Zeit realisieren. Es ist wichtig, nicht nur wirtschaftliche, sondern auch kulturelle Beziehungen zu stärken, die Aufmerksamkeit der Entwicklung des Tourismus beizumessen“, so Sergej Morosow.

Der Herr Mehdi Sanaei betonte, dass sich günstige allseitige Beziehungen zwischen unseren Ländern herausgebildet haben, und jetzt muss man die Bemühungen für ihre weitere Entwicklung konsolidieren. „Natürlich ist die Rolle der zwischenregionalen Zusammenarbeit dabei sehr wichtig und ich bin sehr froh, dass das Gebiet Uljanowsk in dieser Richtung aktiv arbeitet. Die Region hat in den letzten Jahren sehr ernste Erfolge bezüglich der Heranziehung von Investitionen und nach dem Entwicklungstempo erzielt. Ich hoffe, dass gemeinsame Pläne und Projekte der iranischen und Uljanowsker Unternehmer erfolgreich umgesetzt sein werden. Wir werden die ganze notwendige Unterstützung leisten, den Unternehmen helfen, direkte Kontakte zu knüpfen und zusammenzuarbeiten“, betonte der Botschafter.

Laut Informationen des Vorstandsvorsitzenden der regionalen Korporation der Entwicklung des Unternehmertums Ruslan Gainetdinow arbeitet der Lager der Uljanowsker Unternehmen im Hafen Ansali. „Geplant ist die Schaffung von großem Logistikzentrum, des Handelshauses Russlands im Iran. Gleichzeitig sind das Gebiet Uljanowsk und Regionen der Powolshje an der Erwerbung von iranischen Früchten, Obst und anderen Waren interessiert. Zurzeit wird die Frage nach der Schaffung des Handelshauses des Iran in Russland durchgearbeitet“, erklärte der Leiter der Behörde.

Der Leiter der Uljanowsker Abteilung der gesellschaftlichen Vereinigung der Unternehmer „Delowaja Rossija“ Ruslan Iljassow betonte, dass es doch dem Uljanowsker Business gelungen ist, nachhaltige Exportkanäle der regionalen Produktion in die islamische Republik aufzubauen. „Heute beschäftigen sich die Unternehmen, die Mehl produzieren, mit der Produktion von Geflügel, Hornvieh und erreichen die Umfänge, die sie früher nicht gemacht haben. In der ersten Hälfte 2017 wurden wir Nummer eins nach der Verladung von Getreide am Kaspischen Meer“, erzählte Ruslan Iljassow.

Es ist zu betonen, dass das wichtigste Exportprodukt in die islamische Republik das Getreide ist. Die Summe der Lieferungen dieses Produktes hat im Jahr 2016 23 Mio.USD überstiegen. Im ersten Viertel 2017 hat der Export in den Iran 8,2 Mio.USD betragen. Außer der Landwirtschaftsbranche zeigen die iranischen Partner das Interesse an der Erwerbung von Fahr- und Flugzeugen aus der Uljanoiwsker Produktion. Auch wird zurzeit die Struktur des touristischen Projekts einer Kreuzfahrt aus dem Iran in die Powolshje durchgearbeitet. Der Botschafter des Iran in der RF betonte, der touristische Strom aus der Republik nach Russland steige. Im Jahr 2013 seien siebentausend Iraner nach Russland als Touristen gekommen. Im Jahr 2016 seien es schon 78.000, in diesem rund 120.000 gewesen und im nächsten würden zirka 200.000 prognostiziert. „Die Hauptrichtungen sind Moskau, Sankt Petersburg und Sotschi. Wir möchten doch die touristische Marschroute am Kaspischen Meer organisieren: aus Teheran nach Baku, Machatschkala und weiter über die Wolga. Es wurde bereits das Abkommen über die Aufhebung der Gruppenvisa zwischen den iranischen und russischen Touristen unterzeichnet“, sagte Mehdi Sanaei.

 

 

 

24.07.17