Im Gebiet Uljanowsk wird der Lehrstuhl der UNESCO „Titularsprachen im interkulturellen Bildungsbereich“ geschaffen werden

Am 15 September besuchte der Gouverneur Sergej Morosow die neue Abteilung der pädagogischen Universität. Die Veranstaltung wurde im Rahmen des 7.Internationalen Kulturforums durchgeführt.

 „Die Eröffnung des Lehrstuhls der UNESCO zeugt von der Anerkennung auf internationaler Ebene der Verdienste der Hochschule und der Fakultäten, deren Lehrer sich in dieser Arbeit engagieren werden. Jetzt bekommt die staatliche pädagogische Universität Uljanowsk (UlGPU) eine ausgezeichnete Möglichkeit an verschiedenen internationalen Kultur-, Bildungs- und Wissenschaftsprojekten teilzunehmen. Das ist der in unserem Land erste Lehrstuhl der UNESCO mit solchem Namen. Er muss zu dem Kurator, dem methodischen Zentrum, dem intellektuellen Betreuer der assoziierten Schulen der UNESCO werden, die sich im Gebiet Uljanowsk befinden. Das ist noch eine Ressource der Entwicklung nicht nur für Ihre Hochschule, sondern auch für die ganze Region. In der Zukunft wird der Lehrstuhl zu einem zusätzlichen Stützpunkt des Gebietes bei der Stärkung unserer Beziehungen zu der UNESCO, zu anderen Staaten“, sagte Sergej Morosow.

 Die Schaffung des Lehrstuhls ist ein Teil des Programms „UNITWIN“, das auf die Erweisung allseitiger Unterstützung für die internationale Zusammenarbeit im Bereich der Hochbildung gerichtet ist. Zurzeit arbeiten rund 800 Lehrstühle der UNESCO in 126 Ländern, 60 davon sind in Russland. Es sei erwähnt, dass der Generaldirektor der UNESCO Irina Bokowa und die Rektorin der UlGPU Tamara Dewjatkina das Abkommen über die Schaffung solcher Struktur unterzeichnet hatten.

„Innerhalb dieser Zeit wurde eine große Arbeit getan. Die Sache verhält sich so, dass die Abwicklung des offiziellen Status des Lehrstuhls der UNESCO vier Jahre in Anspruch nimmt. Wir haben nicht einfach den Antrag eingereicht und gewartet, wir haben ohne Zweifel gehandelt. Wir haben verschiedene Festivals, Konferenzen, ausländische Praktiken unserer Lehrer und Studenten im Rahmen der Austauschgruppen durchgeführt, darunter in Frankreich und Kasachstan. Die Einzigartigkeit unseres Lehrstuhls besteht darin, dass er sich mit Titularsprachen beschäftigen wird. Das sind solche Sprachen, die sich mit dem Namen der Ethnie und des Landes, mit den Kulturträgern, der Identität dieses oder jenes Volks übereinstimmen“, kommentierte Tamara Dewjatkina.

 Nach den Worten der föderalen Experten wird die Schaffung solcher Wissenschaftsorganisation des internationalen Niveaus zur Förderung der Region außerhalb der Grenzen des Staates beitragen.  

 „Die UNESCO öffnet ihre Möglichkeiten für das Zusammenwirken sowohl der Hochschulen als auch der Menschen. Das ist ihrer Art die Brücke, die die Möglichkeit gibt, einander kennenzulernen. Die UlGPU hat den Bereich genommen, der nicht nur zu einem einzelnen Segment gehört, hier ist zwischenbehördliches Niveau. Ich glaube, dass eine der wichtigsten Richtungen der Arbeit des Lehrstuhls die Vorbereitung der Spezialisten ist, die die Fragen der nationalen, Kultur- und Bildungspolitik werden lösen können. Alle diese Richtungen sind heute strategisch wichtig für Russland“, erzählte die Professorin des Lehrstuhls der UNESCO an der Russischen Akademie für Volkswirtschaft und Staatsdienst bei dem Präsidenten der RF Olga Astafjewa.

 Es sei erwähnt, dass einige Projekte zurzeit in der Region zusammen mit der UNESCO realisiert werden. Eines davon ist „Assoziierte Schulen der UNESCO“. Die Ministerin für Bildung und Wissenschaft Natalja Semjonowa betonte, dass es zirka 20 Schulen, die diesem internationalen Netz beigetreten sind, innerhalb von fünf Jahren der Realisierung in das Projekt einbezogen wurden. Die Schlüsselrichtungen der Arbeit bleiben Ökologie, Umweltschutz, Forschung und Erhaltung des Kultur- und Naturerbes sowie die Erlernung der Menschen- und Kinderrechte.

Wie geplant wird der Lehrstuhl der UNESCO die Tätigkeit dieser Schulen bei der Realisierung von internationalen Projekten vereinigen.

25.09.17