Im Gebiet Uljanowsk arbeitet die Geschäftsdelegation aus dem Bundesland Sachsen

Am 17 Oktober nahmen die deutschen Geschäftsleute am Forum „Effiziente Ressourcentechnologien für die Modernisierung und Erhöhung der Wirksamkeit im Automobil-, Flugzeug- und Werkzeugmaschinenbau“ teil. Am 19 Oktober ist das Treffen mit dem Gouverneur Sergej Morosow geplant.

 Die Unternehmer aus Deutschland, die den Bereich des Werkzeugmaschinbaues, Produktion von Komponenten und Dienstleistungen für diese Branche vorstellen, haben mit den Uljanowsker Geschäftsleuten die Fragen der Anwendung von innovativen Technologien sowie der gemeinsamen Kooperation besprochen. Laut den Ergebnissen der vergangenen B2B-Treffen wurden einige Geschäftskontakte geknüpft und es gibt schon erste Verabredungen über die Zusammenarbeit.

„Deutschland war für uns immer ein Hauptpartner im Sinne der außenwirtschaftlichen Zusammenarbeit, besonders der Investitionen. Die Regierung der Region und die Korporation der Entwicklung bauen seit langem die Beziehungen zu der BRD auf, wir haben enge Kontakte mit der Russisch-Deutschen Außenhandelskammer, mit dem Verband deutscher Maschinen- und Anlagenbau, dem Ostkomitee der deutschen Wirtschaft und anderen Organisationen. Die gemeinsamen Veranstaltungen mit denen geben uns die Möglichkeit, neue Schritte bei der Stärkung der Zusammenarbeit zu machen. Im Gebiet Uljanowsk arbeiten schon zehn deutsche Unternehmen, darunter DMG Mori, Schaeffler, Jokey Plastik, Henkel, Quarzwerke. Es werden die Verhandlungen mit noch einem Unternehmen beendet“, erzählte der erste Stellvertreter des Generaldirektors der Korporation der Entwicklung des Gebietes Uljanowsk Igor Rjabikow. 

Am ersten Tag der Arbeit haben die deutschen Unternehmer die Fabriken Aviastar-SP und Aerokomposit-Uljanowsk besucht. „Gestern haben wir zwei Fabriken der Flugzeugbaubranche gesehen und sind sehr beeindruckt. Wir vergleichen sie mit den Unternehmen in unserer Region, denn bei uns sind auch Unternehmen vorgestellt, die sich auf ähnliche Technologien spezialisieren und ihre Produktion an die Flugzeugbaubetriebe liefern. Wir berücksichtigen kolossale Möglichkeiten für die Entwicklung der Zusammenarbeit mit dem Gebiet Uljanowsk. Das Unternehmen DMG Mori hat hier schon die Produktion eröffnet und das ist nicht zufällig. In ihrer Region sind alle notwendigen Bedingungen für eine komfortable Geschäftsführung geschaffen“, betonte der bevollmächtigte Vertreter in Russland und den GUS-Staaten des Departements für Förderung der Wirtschaft Sachsens, Doktor Manfred Liebl.

Nach den Worten der Branchenspezialisten werden sich die Unternehmer aus Sachsen in Uljanowsk drei Tage befinden. Potentielle Investoren und Partner werden sich mit der Produktion der Unternehmen Uljanowsker Motorwerk, ISUZU, UAZ, Simbirsker stankostroitelny savod, Avtokomponent bekannt machen.

An den Veranstaltungen des Forums nehmen auch föderale Experten teil. Der Generaldirektor der Agentur für technologische Entwicklung Maxim Schereikin erzählte über Hauptaufgaben und Richtungen der Arbeit der Agentur, der neuen Struktur, die durch die Regierung der RF im Vorjahr geschaffen wurde, um den russischen Unternehmen bei der Einsetzung von technologischen Entscheidungen von Weltniveau und bei der Erreichung der Konkurrenzfähigkeiten der vaterländischen Produktion zu helfen.

„Das Gebiet Uljanowsk ist Branchenführer bei der Heranziehung von Investitionen, ich habe eine lange Zeit in Kaluga gearbeitet, wir haben mit dem Team dieser Region in diesem Bereich ständig konkurriert. Das war eine würdevolle Konkurrenz. Wenn wir über die Priorität des Gebietes Uljanowsk in Bezug auf die Wahl des technologischen Unternehmertums bei der Entwicklung der Wirtschaft sprechen werden, so ist diese Wahl sehr aussichtsreich. Dieses Thema wird nicht beschränkt durch die Schaffung von Start-ups, kleinen Innovationsunternehmen, die Ideen anbieten und sie zu kommerzialisieren versuchen, was auch wichtig ist, aber es handelt sich hier um technologische Entwicklung von traditionellen Betrieben, solchen wie UAZ, Aviastar, wenn wir ihre Region in Betracht ziehen werden. Hier ist die Hauptaufgabe, Technologien und die Finanzierung heranzuziehen, damit die traditionellen Betriebe, die wie immer größte Steuerzahler sind und Dienststelle für die regionalen Einwohner bleiben, den Forderungen der modernen Welt entsprechen konnten. Mit der Lösung dieser Aufgaben in diesen Richtungen beschäftigt sich unsere Agentur”, teilte Maxim Schereikin mit.

01.11.17