Das Institut für arktische Technologien MPhTI (Moskauer Physisch-Technisches Institut) und das Nanozentrum Uljanowsk ULNANOTECH arbeiten die Windturbine für die Arktis aus

Das entsprechende Memorandum wurde am 17.Oktober in Moskau im Rahmen des jährlichen Forums „Offene Innovationen“ abgeschlossen. In Anwesenheit des Gouverneurs Sergej Morosow hat der Generaldirektor des Nanozentrums ULNANOTECH Andrej Redkin und der Exekutivdirektor des Zentrums für arktische Technologien des Moskauer Physisch-Technischen Instituts Juri Wassiljew ihre Unterschriften unter das Dokument gesetzt.

 „Wir haben als erste im Land den Prozess zur Lokalisierung der Produktion von Komponenten für Windenergetik begonnen und setzen es erfolgreich fort. Unsere Betriebe haben am Bau teilgenommen, an der Erweisung von einer Reihe von Materialien und Dienstleistungen. Bei uns sind neue Arbeitsplätze in diesem Bereich, neue Kompetenzen erschienen. Das Nanozentrum Uljanowsk akkumuliert alle Kenntnisse in diesem Bereich. Ich bin sicher, dass das Team genug Erfahrung hat, um solch interessantes Projekt zu beginnen“, betonte der Gouverneur Sergej Morosow.

Unter den wichtigsten Zielen der Zusammenarbeit ist Schaffung von moderner russischer technologischer Plattform von autonomen energetischen Objekten sowie Windanlagen, die gerade für die Arktis entwickelt wurden.

„Vor dem Institut steht jetzt strategische Aufgabe – die Arbeit von autonomen Objekten zu sichern, in erster Linie der Infrastruktur des Nördlichen Seewegs ohne Brennstoff aus Fremdlieferung. Im Namen des Nanozentrums Uljanowsk und des Gebietes Uljanowsk selbst haben wir meiner Meinung nach einen guten Partner gefunden, mit dem wir die arktische Anlage aus der russischen Produktion machen können und sie zuerst auf der Jamal und dann auf dem Nördlichen Seeweg ausprobieren“, teile der Exekutivdirektor des Zentrums für arktische Technologien Juri Wassiljew mit.

Es wird geplant, dass das Projekt im Laufe von zwei-drei Jahren realisiert sein wird.

Der Generaldirektor des Nanozentrums ULNANOTECH Andrej Redkin betonte, dass die Ausarbeitung von Turbinen in Russland eine aussichtsreiche Richtung ist. „Wir haben begonnen, die Projektallianzen zu formieren, einerseits mit den industriellen Vorreitern des Weltmarkts im Bereich der Windenergetik und andererseits mit den größten russischen Wissenschafts- und Forschungszentren. Das Ziel der Realisierung des gemeinsamen Projekts mit dem Institut für arktische Technologien ist es, eine arktische Anlage für Windgeneration in Russland zu haben, die mit der Dieselgeneration vereinigt werden kann und Kosten der Produktion von der Windenergie unter Bedingungen der Arktis, in den Polargegenden und im Hohen Norden spart. Diese Aufgabe ist für Russland sehr akut, denn es gibt hier eine große Zahl von isolierten Energiesystemen. Da der Dieseltreibstoff in die Arktis geliefert wird, ist der Energiewert dort sehr hoch. Ich bin froh, dass wir dieses Projekt mit dem MPhTI verwirklichen und werden bald das Projekt zusammen mit unseren globalen Partnern in einer Art der für den russischen Markt ausgearbeiteten Turbine vorstellen können“, betonte der Leiter der Behörde.

Im Rahmen des Dokuments ist auch Heranziehung der Mitarbeiter des MPTI zum Bildungsprojekt des gemeinsamen Lehrstuhls des Nanozentrums und der staatlichen technischen Universität Uljanowsk „Technologien der Windenergetik“ vorgesehen.

 

Information:

Das MPhTI ist eine der führenden technischen Hochschulen Russlands. Auf der Basis des Instituts für Arktische Technologien MPhTI wurde das Zentrum für autonome Energetik geschaffen. Das MPhTI tritt als Operator des Projekts zur Ausarbeitung von autonomen Systemen und Einrichtungen für die bemannten Stationen für die Bedürfnisse der RF auf, darunter von autonomen Systemen zur Speicherung der Energie unter Verwendung von erneuerbaren Energiequellen – von Windgeneratoren und Sonnenkollektoren, Wasserstoffspeichern, Festoxid-Brennstoffelementen.

UlNANOTECH (Uljanowsk) ist ein nanotechnologisches Zentrum (gehört zum Netz von Nanozentren ROSNANO), es beschäftigt sich mit der Investierung und Begleitung des technologischen Unternehmertums im Frühstadium, mit der Suche nach Technologien, mit der Schaffung von technologischen Start-ups. Es hat den Status des Technoparks von hohen Technologien.

01.11.17