Der Gouverneur des Gebietes Uljanowsk Sergej Morosow bestimmte neue Richtungen der Arbeit des Koordinierungsrates für Migrationspolitik

Am 28.November führte der regionale Leiter eine entsprechende Beratung durch.

 Sergej Morosow gab den Ratsmitgliedern den Auftrag, den Mechanismus der Senkung des Bevölkerungsabflusses, der Heimkehr der Menschen, die das Gebiet Uljanowsk verlassen haben, und der Heranziehung von qualifizierten Fachkräften aus anderen Regionen zu durchdenken.

„Wir müssen dringend unsere Migrationspolitik umformieren, um in die Region möglichst viele Einwohner, vor allem Staatsbürger Russlands heranzuziehen. Wir haben eine günstige geographische Lage, ökologische und wirtschaftliche Situation, wovon die Mehrheit von Ratings zeugt. Wir haben eines der in der Russischen Föderation niedrigsten Niveaus der Arbeitslosigkeit. Deshalb ist unsere Aufgabe, so zu machen, damit die Menschen, die irgendwann in andere Regionen übersiedelt haben, in die Heimat zurückkehren konnten“, betonte der Gouverneur Sergej Morosow.

Laut Informationen der Spezialisten der Agentur zur Entwicklung des menschlichen Potentials und Arbeitsressourcen hat der Migrationsschwund der Bevölkerung des Gebietes im Jahr 2006 4.046 Menschen betragen, im Jahr 2016 hat sich diese Ziffer auf 737 verkürzt.

„Jede Woche wächst bei uns die Zahl der neu geschaffenen Arbeitsplätze. Seit Jahresbeginn wurden 21.500 Positionen organisiert, davon 7.500 sind hochqualifizierte. Die Zahl der freien Vakanzen beträgt in der Region rund 10.000. Ihre Zahl überhöht um das 3,4fache die Zahl der registrierten Arbeitslosen. Wir haben alle notwendigen Bedingungen dafür, um die Spezialisten in die Heimat zurückzukehren und ihren Abfluss aus der Region zu verhindern“, teilte der Leiter der Agentur Denis Gerassimow mit.

Außerdem wurde die Frage der Bildungsmigration während der Beratung behandelt. „Laut der in diesem Jahr durchgeführten Forschung zur weiteren Selbstbestimmung der Absolventen planen rund 93% von Schülern der neunten Klassen und 67,5% der elften Klassen die Uljanowsker Bildungseinrichtungen zu beziehen. Natürlich haben wir noch Zeit, um an dieser Situation zu arbeiten. Dafür werden nicht nur neue Formen der Arbeit zur Berufsorientierung in den Schulen verwendet, sondern auch die Hochschulen benutzen das neue Herangehen an die Heranziehung von Bewerbern. Außerdem wird eine spezielle Arbeitsgruppe in nächster Zeit geschaffen werden, die die Analyse der Veränderung der Bildungsmigration in jeder Munizipalität und in jeder Bildungsorganisation durchführen wird“, erzählte die erste Stellvertreterin des Vorsitzenden der Regierung Jekaterina Uba.

12.12.17