Das Gebiet Uljanowsk hat die Initiative eingebracht, den Beruf „Farmer“ auf das Bildungsprogramm der Hochschulen zu setzen

Dieser Vorschlag wurde während der Tagung der regionalen Farmer „Bauernschaft ist Stütze der Entwicklung des Dorfes“ am 9. April auf der Basis der P.A.Stolypin-Agraruniversität Uljanowsk erläutert.

Der Hauptevent war die Plenarsitzung unter der Teilnahme der Vizepräsidentin der Assoziation der Bauern- und Farmwirtschaften Russlands Olga Baschmatschnikowa. Im Rahmen der Tagung hat sie die Ausstellung für die Landwirtschaftstechnik besucht und die Produktion von den Farmern und landwirtschaftlichen Genossenschaften des Gebietes Uljanowsk angesehen. Sie hat die Fakultät für Veterinärmedizin, Veterinärklinik, kluge Farm, die Farm für Aquakultur, die Produktionsbasis der Universität besucht, die den Studenten die Möglichkeit gibt, nicht nur die Theorie zu erlernen, sondern auch die praktischen Kenntnisse zu erhalten. Die Vizepräsidentin hat auch die Bauern- und Farmwirtschaft von Ella Glebowa besucht, die sich mit der Produktion von Käse aus Schafmilch beschäftigt.

 

„Während der Plenarsitzung wurde gesagt, dass jeder dritte Hektar der Saatfläche in der Region und jede vierte Tonne von Getreide aus der Farmwirtschaft sind. Innerhalb von 17 Jahren sind die Produktionsumfänge in den Bauern- und Farmwirtschaften um das 11fache gestiegen. Das Gebiet Uljanowsk ist wirklich eine progressive Region, hier gibt es viele interessante Lösungen, die mit der staatlichen Unterstützung verbunden sind, und wir geben uns Mühe, solche Erfahrungen in anderen Regionen zu verbreiten. Eine wichtige Entscheidung des Gebietes war die Zuweisung von den regionalen Finanzmitteln bei der Kürzung von föderaler Finanzierung. Der Rektor der UlGAU Witali Issaitschew hat über die Schule für den Farmer erzählt, die zusammen mit dem regionalen Landwirtschaftsministerium organisiert wurde. Er fügte auch hinzu, dass die Universität die Frage nach der Einführung des Fachs „Farmer“ behandelt. „Ich möchte allen Teilnehmern der Tagung für ein interessantes Programm und die Initiativen zur Entwicklung der kleinen Formen der Wirtschaft im Dorf danken“, erzählte Olga Baschmatschnikowa.

 

Während der Tagung wurden „runde Tische“ zu den Themen organisiert: Agrartourismus als ein neuer Trend bei der Entwicklung der Bewegung der Farmer, der Austritt aus der Pandemie und die neue Absatzmärkte, die Rolle der Farmer bei der Entwicklung von den dörflichen Territorien und der sozialen Entwicklung des Dorfes. Während dieser Sitzungen haben die Farmer im Regime des offenen Dialogs die Vektoren der Entwicklung der Farmwirtschaft besprochen und ihre Vorschläge eingebracht.

 

Der Stellvertreter des stellvertretenden Vorsitzenden der Regierung  – des Ministers für Agrar- und Industriekomplex und Entwicklung der dörflichen Territorien Michail Semjonkin betonte, dank der Arbeit der Farmer sei die Landwirtschaft heute die führende regionale Branche. Sie erreichten mit sehr hohen Tempos die neuen Niveaus der Herstellung von Produktion. „Innerhalb von zwei Jahren haben 50 Bewerber nach den Programmen für die Unterstützung der angehenden Farmer „Agrostart-up“ die Finanzunterstützung erhalten. Am Wettbewerb zur Erhaltung der Finanzunterstützung der Familienfarmwirtschaften und Genossenschaften haben zehn Bauern- und Farmwirtschaften und 12 landwirtschaftliche Konsumgenossenschaften teilgenommen. Die Bauern- und Farmwirtschaften erhalten alte und schaffen neue Arbeitsplätze, sie helfen bei der Lösung der sozialen Probleme in den Dörfern. In den regionalen Farmwirtschaften sind 1.458 Menschen fest angestellt, 447 neue Arbeitsplätze wurden im Jahr 2020 geschaffen. Für eine erfolgreiche Lösung dieser Richtung ist Frage der Schaffung der Bedingungen für die Vorbereitung der neuen Generation der Farmer äußerst wichtig, die die entsprechenden Kompetenzen zu Fragen der Organisierung der Tätigkeit der Bauern- und Farmwirtschaften beherrschen. Die Erhöhung der Qualifikation der bereits arbeitenden Farmer hat auch eine große Bedeutung, die P.A.Stolypin-Agraruniversität sorgt um eine qualitative Vorbereitung“, erklärte Michail Semjonkin.

 

Nach den Informationen der Spezialisten der Branchenbehörde ist der Kuhbestand im Gebiet Uljanowsk um das 4,5fache, der Schafbestand um das 9fache gestiegen. In diesem Zeitraum ist die Produktion von Milch und Fleisch in den Farmwirtschaften um das 7fache gestiegen. Die Landwirtschaftsproduzenten nehmen alle vorgesehenen Arten der haushaltsgebundenen Unterstützung in Gebrauch: Subventionen je Hektar für den Einkauf von Elitesaatgut, für die verkaufte Milch und andere. Insgesamt arbeiten mehr als 40 Richtungen der Unterstützung der Farmer aus dem regionalen Haushalt. Die Gesamtsumme der Finanzierung hat nach allen Richtungen in den letzten zwei Jahren 483,2 Mio. Rubel betragen.

 

„Ich war in allen Kreisen des Gebietes Uljanowsk. Jeden angehenden Farmer habe ich zusammen mit dem Vorsitzenden der kreislichen Assoziation der Farmer, dem Vertreter des Zentrums für Kompetenzen und dem Leiter der dörflichen Verwaltung besucht, um das Dokumentenpaket zu prüfen und die materiell-technische Basis des Bewerbers anzusehen. Wir haben uns bemüht, alle Vorteile und Nachteile festzustellen, damit die Wettbewerbskommission ein klares Bild der Arbeit des Farmers haben konnte und ihre Mitglieder den Bewerber maximal objektiv einschätzen konnten. Innerhalb von zwei Jahren hatten wir nicht weniger als 300 Treffen. Regelmäßig machen wir die Reisen zu den Farmern, die die Finanzunterstützung früher erhalten haben. Das Ziel solcher Besuche ist Kontrolle der Benutzung der Preisgelder, die Hilfe in Bezug auf die laufenden Fragen, die Erklärung der vorhandenen und neuen Unterstützungsprogramme für eine weitere Entwicklung“, betonte der Vorsitzende der Assoziation der regionalen Farmer Stanislaw Sankejew.

 

Einer der Schlüsselevents war Unterzeichnung des Abkommens zwischen der Assoziation für Bauern- und Farmwirtschaften und landwirtschaftliche Genossenschaften Russlands und der föderalen staatlichen Haushaltseinrichtung für Hochschulbildung – der staatlichen P.A.Stolypin-Agraruniversität über die Zusammenarbeit bei der Schaffung der Bedingungen für eine wirksame Bildungs- und Wissenschaftsbegleitung und die Beratung in Bezug auf die Tätigkeit der Bauern- und Farmwirtschaften und der landwirtschaftlichen Genossenschaften des Gebietes Uljanowsk.

 

 „Ich habe an der Besprechung des Themas „Der Austritt aus der Pandemie und neue Absatzmärkte“ teilgenommen. Für mich ist dieses Thema sehr aktuell, weil ich mich mit dem Milchvieh beschäftige und habe begonnen, die Produktion in meinen Geschäften zu verkaufen. Es wurde das Thema über die elektronischen Handelsplattformen für den Verkauf der eigenen Produktion besprochen. Es gibt viele davon, ich danke den Speakern, dass sie sehr ausführlich von jeder davon, über die Stolpersteine, über alle Vor- und Nachteile erzählt haben. Vielen Dank für das regionale Landwirtschaftsministerium für die Durchführung solcher Veranstaltung, für die Landwirtschaftsproduzenten ist es sehr wichtig. Hier können wir neue Richtungen besprechen. Ich habe viel Neues erfahren und meine Erfahrungen mit den Kollegen geteilt“, erzählte der Leiter der Bauern- und Farmwirtschaft aus dem Kreis Melekesski Alexej Sotejew.

 

Das regionale Landwirtschaftsministerium hat sich an die Vizepräsidentin der Assoziation der Bauern- und Farmwirtschaften Russlands Olga Baschmatschnikowa mit der Bitte gewandt, den Vorschlag über die Eintragung des Berufs „Farmer“ in das Bildungsprogramm der Hochschulen des Landes zu unterstützen und die Initiative bis zum Landwirtschaftsministerium Russlands und dem Ministerium für Wissenschaft und Hochbildung der RF zu führen. Die Vorschläge der regionalen Farmer wurden in den Resolutionsentwurf der Tagung eingeschlossen.

26.04.21